Lukaku wird von Fallschirmspringer gestört

Der ungebetene Gast landet während des Spiels gegen Inter Mailand mitten im Stadion von Sassuolo.

Aufregung in Sassuolo: Der Fallschirmspringer landet auf dem Rasen. (Quelle: Twitter/@bocedi)

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Das haben die Tifosi von Sassuolo wohl noch nie gesehen. Beim Spiel ihrer Mannschaft gegen Inter Mailand wollte Romelu Lukaku kurz vor der Halbzeitspause gerade zum Elfmeter antreten, da landet ein Fallschirmspringer mitten auf dem Spielfeld des Mapei Stadions. Die Sicherheitskräfte führten ihn schnell ab und der Mann leistete keine Gegenwehr. Ob er das Spiel gezielt stören wollte, oder einfach von seinem Kurs abgekommen war, blieb vorerst unklar. Der belgische Starstürmer verwandelte den Penalty trotz der Verzögerung. Inter ging mit einer 3:1-Führung in die Pause, Lautaro Martinez und Lukaku hatten vor dem Elfmeter für den Favoriten getroffen.

Der Fallschirmspringer wird von den Sicherheitskräften weggeführt. (Bild: Elisabetta Baracchi/Keystone)

In der zweiten Halbzeit war der Match ebenfalls ereignisreich – auch ohne Fallschirmspringer. Martinez erhöhte mittels Penalty auf 4:1. Doch Sassuolo, für das in der ersten Hälfte Domenico Berardi (19.) getroffen hatte, kam durch Tore von Filip Djuricic (74.) und Jeremie Boga (81.) nochmals gefährlich nah. Der Ausgleich gelang dem Heimteam aber nicht mehr. Inter bleibt mit einem Punkt Rückstand erster Verfolger von Tabellenführer Juventus.

Nainggolans herrlicher Treffer

Nebst dem Fallschirmspringer sorgte ein Traumtor in der Serie A für Schlagzeilen. Radja Nainggolan, von Inter an Cagliari ausgeliehen, brachte sein Team in der 9. Minute mit einem herrlichen Treffer gegen Spal Ferrara in Führung. Cagliari gewann 2:0.

(dpa/red)

Erstellt: 20.10.2019, 16:34 Uhr

Artikel zum Thema

Der Verstossene lässt Juve im Spitzenspiel jubeln

Der italienische Rekordmeister gewinnt das Topduell der Serie A 2:1 und stürzt damit den bisherigen Spitzenreiter Inter Mailand. Mehr...

«Was soll ich mit 10 Ferraris und 20 Diamantuhren?»

Champions-League-Sieger Sadio Mané versteht den Konsumwahn der Fussball-Millionäre nicht. Er unterstützt lieber afrikanische Familien. Mehr...

Ein Coach sorgt für noch mehr böses Blut

Er war Publikumsliebling bei Juventus Turin, jetzt soll Antonio Conte mit Erzrivale Inter die Vorherrschaft seines Herzensclubs beenden. Mehr...

Die Redaktion auf Twitter

Stets informiert und aktuell. Folgen Sie uns auf dem Kurznachrichtendienst.

Abo

Abo Digital Light - 18 CHF im Monat

Unbeschränkter Zugang auf alle Inhalte und Services (ohne ePaper). Flexibel und jederzeit kündbar.
Jetzt abonnieren!

Kommentare

Blogs

Sweet Home 10 günstige Wintergerichte

Mamablog Wutanfälle sind so ... gesund

Die Welt in Bildern

Keine Berührungsängste: In der Dinosaurierfabrik von Zigong in China wird ein voll beweglicher Dinosaurier hergerichtet. China produziert 85% aller Dinosaurier weltweit. (13. November 2019).
(Bild: Lintao Zhang/Getty Images) Mehr...