Luzerns Befreiungsschlag im Letzigrund

Das Zwischenhoch des FCZ endet zuhause gegen den FC Luzern. Es ist der zweite Sieg in Folge für das Team von Babbel.

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Das Zwischenhoch des FC Zürich mit zwei Siegen in der Super League und dem Erreichen der Cup-Halbfinals ist vorbei. Die Zürcher beziehen mit 1:2 gegen Luzern ihre zweite Heimniederlage der Saison.

Luzern seinerseits kann den zweiten Sieg in Folge - und den zweiten auf fremdem Platz nach dem 2:0 in St. Gallen - sehr gut gebrauchen. Die Innerschweizer lösen sich um drei Punkte vom nunmehr alleinigen Schlusslicht Sion. Die Tore erzielten der frühere Stürmer Christian Schneuwly und Verteidiger Stefan Knezevic. Für beide war es das erste Saisontor.

Höherer Sieg wäre möglich gewesen

Bei den insgesamt sieben Niederlagen, die die Luzerner in den letzten zehn Meisterschaftsspielen bezogen hatten, musste Trainer Markus Babbel oftmals feststellen, dass die Spieler aus einem grossen Aufwand nichts ernten konnten. Im Letzigrund war es für einmal ganz anders.

Die 2:1-Führung in der Halbzeit holten sie aus zwei, höchstens drei guten Angriffen heraus. Erst kurz nach der Pause, als Marvin Schulz mit einem Schlenzer von ausserhalb des Strafraums die Latte getroffen hatte, liess sich wieder von einer normalen Effizienz sprechen. Wenig später hätte Shkelqim Demhasaj das 3:1 erzielen müssen. Aber allein vor Goalie Andris Vanins konnte er sich weder für einen Abschlussversuch noch für einen Querpass entscheiden.

Siebte Niederlage in Folge

Für die Mannschaft von Uli Forte war die Niederlage nicht zwingend und eher unglücklich. Die Absenz des gesperrten Stürmers Michael Frey, der das Team in jüngster Zeit oft mitgerissen hatte, machte sich bemerkbar. Schon in der ersten Halbzeit erspielte sich Zürich, abgesehen vom zwischenzeitlichen Ausgleich von Freys Ersatz Stephen Odey, wenig Möglichkeiten. Ab Mitte der zweiten Halbzeit dominierten sie eindeutig, aber zwingende Aktionen blieben selten.

Die Spiele zwischen Zürich und Luzern im Letzigrund sind mehr und mehr ein Phänomen. Die Innerschweizer haben seit Oktober 2013 nunmehr sieben Meisterschaftsspiele beim FCZ am Stück gewonnen, dies mit dem Torverhältnis von 16:6. In dieser Zeit haben die Trainer zum Teil mehrfach gewechselt, und die Mannschaften haben sich stark verändert.

Zürich - Luzern 1:2 (1:2)
8732 Zuschauer. - SR Klossner.
Tore: 11. Schneuwly (Schürpf) 0:1. 24. Odey (Koné) 1:1. 37. Knezevic 1:2.
Zürich: Vanins; Nef, Bangura, Thelander; Winter (77. Rohner), Palsson, Rüegg (66. Sarr), Pa Modou (66. Dwamena); Odey, Koné, Roberto Rodriguez.
Luzern: Omlin; Knezevic, Ziegler, Lustenberger; Grether, Schulz, Schürpf, Voca (80. Follonier); Schneuwly; Demhasaj (92. Ugrinic), Vargas (74. Francisco Rodriguez).
Bemerkungen: Zürich ohne Frey (gesperrt), Alesevic, Kempter, Mirlind Kryeziu, Maouche, Marchesano und Schönbächler (alle verletzt). Pa Modou verletzt ausgeschieden. Luzern ohne Juric, Hekuran Kryeziu (beide gesperrt), Schwegler, Custodio, Arnold (alle verletzt) und Schindelholz (rekonvaleszent). Lattenschuss: 49. Schulz. Verwarnungen: 85. Sarr (Foul), 92. Schulz (Foul), 94. Omlin (Spielverzögerung), 94. Koné (Reklamieren).

Rangliste: 1. Young Boys 18/37 (39:18). 2. Basel 18/35 (37:16). 3. Zürich 18/28 (23:16). 4. Grasshoppers 18/24 (26:25). 5. St. Gallen 18/24 (23:35). 6. Lausanne-Sport 18/22 (28:35). 7. Thun 18/21 (30:33). 8. Luzern 18/20 (23:30). 9. Lugano 18/19 (18:28). 10. Sion 18/17 (21:32).

(fsc/sda)

Erstellt: 10.12.2017, 18:43 Uhr

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