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Welcher Trainer für die meisten Torjubel sorgte

Kantersieg gegen einen WM-Teilnehmer: Ob Petkovic die Schweiz zur Tormaschine machte, zeigt der Vergleich mit seinen Vorgängern.

Die Schweizer Tore gegen Panama. (Video: SRF/Tamedia)

Es war nur ein Test. Und es war nur Panama. Aber: Es war der drittletzte Test vor der WM. Und: Es ging gegen einen WM-Teilnehmer. Das 6:0 der Schweizer Nationalmannschaft sorgt für viel Ruhe, bevor die Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft im Mai richtig losgeht.

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Video: Das sagen die Schweizer zum Kantersieg gegen Panama.

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Dazu war es der höchste Sieg seit dem 7:0 gegen San Marino im Oktober 2015 – und somit der zweithöchste in der Ära Petkovic. Ohnehin dürfen die Schweizer Fans seit Amtsantritt des ehemaligen YB- und Lazio-Trainers häufiger jubeln als bei seinen beiden Vorgängern Köbi Kuhn und Ottmar Hitzfeld. Über Tore, aber vor allem auch über Siege. Bei 1,89 Toren pro Partie ist jedoch auch mit Petkovic noch kein Spektakel in jedem Länderspiel garantiert. Aber: Der Durchschnitt von 2,36 Punkten pro Qualispiel ist ein Wert, den normalerweise nur Topnationen erreichen.

Obwohl Petkovic bereits vor Amtsantritt für seine Vorliebe zum offensiven Fussball bekannt war, ist die Abwehr sogar noch stabiler als unter Defensivspezialist Ottmar Hitzfeld. Beispielsweise kassierte das Nationalteam von Petkovic in 22 Qualifikationsspielen gerade mal 15 Gegentore, während das Team unter Hitzfeld in 28 Partien 24 Gegentore erhielt. Dabei war England das einzige Topteam, auf das Hitzfeld in der Qualifikation traf – Petkovic musste ebenfalls gegen England (Qualifikation für die EM 2016) und Europameister Portugal (WM-Quali) ran.

Einzig bei Grossanlässen hat Petkovic noch etwas Nachholbedarf. Zwar verlor sein Team keine der vier EM-Partien (Penaltyschiessen zählt als Unentschieden) – es resultierte aber auch nur ein Sieg, das 2:0 gegen Albanien. Bei Turnieren hat der ehemalige Weltklassetrainer Hitzfeld zumindest vor der Weltmeisterschaft in Russland noch Vorteile gegenüber seinem Vorgänger Köbi Kuhn und seinem Nachfolger Petkovic. Trotz Vorrunden-Aus hatte die Schweiz an der WM 2010 mit dem 1:0-Sieg gegen den späteren Weltmeister Spanien ihre grosse Sternstunde, und 2014 scheiterte das Team von Hitzfeld im Achtelfinal mit viel Pech an Argentinien.

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