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«Man kann nicht einen Star degradieren und dann einen Kniefall vor ihm machen»

Der FCZ begnadigt den disziplinarisch in den Nachwuchs degradierten Stürmer Mario Gavranovic schon nach drei Wochen. Experten sagen, was sie davon halten.

FCZ-Trainer Urs Meier (r.) und Torjäger Mario Gavranovic haben schwierige Zeiten hinter sich. Jetzt wollen die beiden aber wieder einen Neuanfang starten.
FCZ-Trainer Urs Meier (r.) und Torjäger Mario Gavranovic haben schwierige Zeiten hinter sich. Jetzt wollen die beiden aber wieder einen Neuanfang starten.
Keystone
Mario Gavranovic (l.) wird am Sonntag gegen den FC Basel nach seiner Verbannung in den Nachwuchs ein Comeback in der ersten Mannschaft geben. Dann kommt es wieder zum Duell mit FCB-Abwehrchef Ivan Ivanov (r.).
Mario Gavranovic (l.) wird am Sonntag gegen den FC Basel nach seiner Verbannung in den Nachwuchs ein Comeback in der ersten Mannschaft geben. Dann kommt es wieder zum Duell mit FCB-Abwehrchef Ivan Ivanov (r.).
Keystone
Nach seiner Begnadigung beim FCZ hoffte Mario Gavranovic jetzt auch wieder auf eine Rückkehr in die Nationalmannschaft.
Nach seiner Begnadigung beim FCZ hoffte Mario Gavranovic jetzt auch wieder auf eine Rückkehr in die Nationalmannschaft.
Keystone
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Mario Gavranovic hatte sich nach dem Spiel in Bern mit Teammanager Massimo Rizzo angelegt, diesen aufs Übelste beschimpft und mit einem Check gegen die Schulter auch noch körperlich attackiert. SRF-Experte Gürkan Sermeter findet es absolut richtig, dass der FCZ Mario Gavranovic sanktioniert hat. «Nach den Vorfällen von Bern musste der Club ein Exempel statuieren und hart durchgreifen.» Gavranovic sei ein Nationalspieler, der die Schweiz repräsentiere und eine Vorbildfunktion wahrnehmen müsse. «Was er gemacht hat, geht überhaupt nicht. Ein solcher Ausraster ist nicht tolerierbar.» Der FCZ habe den Spieler in den vergangenen drei Wochen genau beobachtet. «Man hat geschaut, wie er sich im Nachwuchs präsentiert: Wie ist seine Körpersprache? Kommt er zu spät? Ist er diszipliniert? Gibt er auch in der U-21 wirklich alles?»

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