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«Man schüttet mir kochendes Öl auf den Kopf»

Uefa-Präsident Michel Platini fühlt sich angesichts seiner Suspendierung ungerecht behandelt. Trotzdem ist er zuversichtlich im Hinblick auf die Fifa-Präsidentenwahl.

Zur Untätigkeit verurteilt: Uefa-Präsident Michel Platini (60). Foto: Claude Paris (Keystone)
Zur Untätigkeit verurteilt: Uefa-Präsident Michel Platini (60). Foto: Claude Paris (Keystone)

Das Gespräch fand auf neutralem Terrain statt, im Hotel Real in Nyon sprach Michel Platini über seine Situation, aber auch über seine Ziele. Wenn man Anfang Woche noch den Eindruck haben konnte, der 60-jährige Franzose sei in der Fifa-Präsidentenwahl chancenlos, so hat er doch nicht kapituliert. Der Uefa-Präsident ist von der Ethikkommission der Fifa provisorisch für 90 Tage suspendiert worden, so lange, bis diese die Zahlung von zwei Millionen Franken untersucht hat, welche Platini 2011 von der Fifa erhalten hat. Bis ein Urteil gefällt ist, gilt er nicht offiziell als Kandidat für die Nachfolge von Sepp Blatter. Der Uefa-Präsident sieht sich als vollwertigen Kandidaten – und als Favoriten. Platini ist zwar angezählt, aber auch entschlossen, an allen Fronten zu kämpfen.

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