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Manchester United gegen Villarreal nur torlos

Trotz drückender Überlegenheit kam Manchester United auch im dritten Vergleich mit Villarreal nur zu einem 0:0. Torlos endete auch die zweite Partie der Gruppe E zwischen Celtic Glagow und Aalborg.

Erst nach dem Seitenwechsel wurde der Vergleich zwischen dem englischen Champion und dem Zweiten der Primera Division zum erhofften engagierten Duell, das schon in der Saison 2005/06 in der Gruppenphase jeweils torlos geendet hatte. Zumeist hatten sich die Gäste im «Theatre of Dreams» auf die Verteidigung des eigenen Tors beschränkt. Nach einer Stunde setzte Villarreal jedoch das erste Ausrufezeichen, als Guille Franco eine Flanke von Angel Lopez mit dem Absatz an den Pfosten lenkte. Es war letztlich die einzige nennenswerte Offensivaktion; die «U-Boote», wie Villarreal genannt wird, tauchten in der Folge wieder in die Defensive ab.

Der aus Sicht von Manchester United, das in der Champions League vor eigenem Publikum erstmals seit zwölf Partien sieglos blieb, grösste Aufreger war jedoch das Comeback von Cristiano Ronaldo. Der Portugiese betrat nach überstandener Fussoperation nach rund einer Stunde das Feld und gefiel sogleich mit einem herrlichen Steilpass auf Wayne Rooney, dessen Querpass Carlos Tevez nicht im Tor unterbrachte. Gonzalo Rodriguez verhinderte mit letztem Einsatz den Gegentreffer. Zehn Minuten vor dem Ende verhinderte der Pfosten den verdienten Führungstreffer nach einem Kopfball von Jonny Evans.

Überlegener Titelverteidiger

Manchester United diktierte das Spielgeschehen über weite Strecken, agierte jedoch im letzten Viertel des Spielfeldes häufig zu umständlich. Die frühe und kursweisende Führnug verpasste Rio Ferdinand, der überraschte war, dass der Ball nach einem Corner plötzlich vor seinen Füssen lag. Nani prüfte ebenfalls noch in der ersten Viertelstunde Diego Lopez mit einem wuchtigen Schuss aus der Distanz; der bei Flanken häufig unsicher wirkende Keeper bestand diese Prüfung jedoch ohne Mühe. Die Spanier mieden in der ersten Halbzeit den gegnerischen Strafraum, als wäre dieser ein Minenfeld.

Celtic blieb erstmals seit zwei Jahren in der Gruppenphase zuhause sieglos. Nachdem in der letzten Saison die AC Milan, Schachtjor Donezk und Benfica Lissabon ohne Punkte geblieben war, rang nun der dänische Meister Aalborg dem schottischen Champion einen Unentschieden ab. Dieses war jedoch äusserst glückhaft. Barry Robson scheiterte mit einem Foulpenalty an Karim Zaza (30.), und ein Tor von Scott Brown wurde fälschlicherweise wegen Offside die Anerkennung verweigert (78.). Wenig später schickte Matteo Trefoloni Micahel Beauchamps wegen angeblicher Notbremse mit der Roten Karte vmo Feld, doch hatte sich der italienische Schiedsrichter auch geirrt. Michael Jakobsen hatte das Foul begangen.

si/fal

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