Messi: Cool oder arrogant?

Statt einen Penalty zu verwerten, legt der Weltfussballer quer und lässt Teamkollege Luis Suárez treffen. Das ist auch schon schiefgegangen.

Ein Assist einmal anders. Quelle: Youtube

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Was für eine Gala des FC Barcelona gegen Celta Vigo. 6:1 bezwang der Tabellenführer der Primera División die bemitleidenswerten Gäste – und gab ihnen gleich noch eine Demütigung mit. Als Lionel Messi in der 82. Minute zum Foulpenalty anlief, verwertete er ihn nicht etwa direkt, sondern legte quer auf Teamkollege Luis Suárez. Dieser traf und liess sich einen lupenreinen Hattrick schreiben.

War die Aktion des Weltfussballers clever oder arrogant? Nonchalant oder überheblich? Tatsache ist: Das Tor zählt. Wird der Ball beim Penalty nach vorne gepasst, ist er durch einen Teamkollegen spielbar. Einen direkten Freistoss darf man schliesslich auch indirekt verwerten. Dass Suárez möglicherweise eine Spur zu früh in den Strafraum gestartet war, ahndete der Schiedsrichter nicht. Es wird aber auch bei normalen Penaltys kaum je gepfiffen.

Neu ist die Variante nicht. Berühmt gemacht hatte sie Johan Cruyff, der sie 1982 im Dress von Ajax Amsterdam zusammen mit Jesper Olsen ausführte.

Erstmals überhaupt haben sie wohl die Belgier Rik Coppens und André Piters in einem Länderspiel gegen Island gezeigt. Diese Aufnahmen stammen aus dem Jahr 1957.

Auch der frühere französische Nationalspieler Robert Pires wollte einst im Dress von Arsenal auf deren Spuren wandeln. Mit weniger durchschlagendem Erfolg.

(wie)

Erstellt: 14.02.2016, 22:41 Uhr

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