Mourinho und die Bösen aus Paris

Der Chelsea-Trainer findet, PSG habe beim 1:1 im Hinspiel vor allem eines getan: Getreten. Jetzt erwartet er Schutz von den Schiedsrichtern.

Chelseas Coach José Mourinho ärgert sich über Pariser Aggressivität.

Chelseas Coach José Mourinho ärgert sich über Pariser Aggressivität. Bild: Keystone

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Heute Abend geht es für Chelsea gegen PSG darum, nach dem 1:1 aus dem Hinspiel in Paris in den Viertelfinal einzuziehen. Trainer José Mourinho hat gestern schon einmal angekündigt, von wem er Unterstützung erwartet: von den Schiedsrichtern. Er hoffe, dass sie seine Spieler schützten, sagte der Portugiese. Und legte nach, was ihm gar nicht gefallen hatte im ersten Match. Die Spielweise von PSG.

«Ich war überrascht in dieser Partie, ich war überrascht», stichelte Mourinho. «Das Team mit fantastischen Spielern war das Team mit einer Rekordzahl Fouls, es hat Foul nach Foul gemacht, es stoppte Hazard ständig mit Fouls, es hat den ballführenden Mann mit zwei oder drei Spielern und einigen sehr aggressiven Aktionen attackiert – es war ein Team, in dem selbst eine typischer Offensivspieler wie Ibrahimovic nach dem Ballverlust Hazard von hinten attackiert hat.»

«Das aggressivste Team war PSG»

Und natürlich: Mit diesen Sätzen war Mourinho noch nicht am Ende. Es ging weiter. Der 52-Jährige sagte, er habe geglaubt, dass eine englische Mannschaft nie überrascht werden könne von aggressivem Spiel, weil es in diesem Land doch so viele aggressiv auftretende Mannschaften gebe. Chelsea habe in diesem Jahr auch schon gegen unterklassige englische Teams gespielt, aus der dritt- und vierthöchsten Liga – «aber das aggressivste Team war PSG». Eine wirkliche Überraschung sei das gewesen. «Mit Spielern dieser Qualität hätte ich mehr Fussball und weniger Aggressivität erwartet.» Ja, es lässt sich sagen: Es ist lanciert, das Rückspiel. (ukä.) (ukä)

Erstellt: 11.03.2015, 15:31 Uhr

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