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Mutko tritt als OK-Chef der WM 2018 zurück

Bereits am Montag hat der russische Vizeministerpräsident das Amt als Verbandschef niedergelegt. Wegen des Doping-Skandals steht Mutko in der Kritik.

Rücktritt als OK-Chef: Der Vizeministerpräsident Russlands will sich auf die Regierungsarbeit konzentrieren. Video: Tamedia/AFP

Der russische Vizeministerpräsident Witali Mutko tritt als OK-Chef der WM 2018 in Russland zurück. Der bisherige Generaldirektor Alexej Sorokin soll an die Spitze des OKs aufrücken.

Mutko tritt als Cheforganisator der WM zurück «Ich konzentriere mich auf meine Arbeit in der Regierung», sagte Mutko gegenüber der staatlichen Agentur R-Sport.

Wegen des russischen Doping-Skandals steht Mutko in der Kritik. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat ihn lebenslang für Olympia gesperrt. An Weihnachten hatte Mutko bereits die Leitung des russischen Fussballverbands vorübergehend niedergelegt.

Fifa unter Druck

Die Entmachtung Mutkos hatte sich allerdings bereits vor den Feiertagen abgezeichnet. Die russische Zeitung «Kommersant» berichtete letzte Woche vom bevorstehenden Rücktritt. Bestätigt wurde die Information auch von Alischer Aminow gegenüber dem «Tagesanzeiger».

Mutko sei von Fifa-Präsident Gianni Infantino zum Rücktritt aufgefordert worden, sagte der Kritiker des russischen Systems gegenüber der Schweizer Zeitung. Wegen der Verstrickungen in den Doping-Skandal war die Fifa, die bisher an Mutko festgehalten hatte, zuletzt immer stärker unter Druck geraten.

Mutko gilt als langjähriger sportpolitischer Weggefährte und Vertrauter von Russlands Präsident Wladimir Putin.

si/sep

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