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Nati droht Gefahr in der zweiten Etage

Die Gefahr für die Schweiz kommt heute Mittwochabend aus der Luft. Die Griechen erzielen ihre Tore mit Vorliebe nach Standards und mit dem Kopf.

Und das ist nur ein Teil des Übels. Die Schweizer kassierten ihre letzten Treffer allesamt nach Freistössen: Zweimal gegen Luxemburg (1:2) und auch den einzigen Gegentreffer gegen das sonst offensiv äusserst harmlose Lettland (2:1). Im Letzigrund waren die Schweizer vor allem beim zweiten Treffer, einer raffinierten Variante, im kollektiven Tiefschlaf, und in St. Gallen standen sie nach einem Freistoss zu weit vom Torschützen weg.

Ottmar Hitzfeld ist diese Schwäche nicht verborgen geblieben: «Wir müssen hellwach sein. Wir dürfen bei Standards nicht die gleichen Fehler wie gegen Lettland machen.» Ob der zwar kopfballstarke, aber international kaum erfahrene Mario Eggimann die Abwehr entsprechend stabilisieren kann?

Zonendeckung bei Standards

Die Schweiz spielt bei defensiven Standards nicht auf den Mann, sondern macht eine sogenannte Zonendeckung. Deshalb nahm Hitzfeld am vergangenen Samstag Blaise Nkufo auch aus der Einzelkritik. «Wir standen zu wenig tief. Wenn wir einen oder zwei Meter weiter zurückstehen, dann kassieren wir dieses Tor nicht», sagte der Nati-Coach.

Zeit zur Korrektur blieb der SFV-Auswahl kaum, doch laut Hitzfeld ist dies kein Problem: «Das hing oft mit individuellen Fehlern zusammen, das kann man nicht trainieren. Wir haben es intern angesprochen. Wir müssen vor allem bei Cornern der Griechen aufpassen. Ihre Standards sind eine Waffe.» An der Euro 2004 in Portugal, als sie den Titel gewannen, trafen die Griechen vorzugsweise per Kopf und nach ruhenden Bällen. Angelos Charisteas erzielte den einzigen Treffer im Final nach einem Eckball. Und Charisteas steht auch gegen die Schweiz in der Startformation.

Neben dem 1,91 Meter grossen Charisteas sind vor allem Verteidiger Sotirios Kyrgiakos, der seinen 1,92 Meter langen Körper kompromisslos in die Zweikämpfe zu werfen pflegt, und Stürmer Georgios Samaras (1,92 m) in der Luft besonders gefährlich.

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