Zum Hauptinhalt springen

News & Gerüchte: Hiobsbotschaft für Shaqiris Bayern

Und das acht Monate vor der Weltmeisterschaft in Brasilien: Der deutsche Internationale Bastian Schweinsteiger, Teamkollege des Schweizers Xherdan Shaqiri bei Triplesieger Bayern München, wird das Verletzungspech einfach nicht los. Der Mittelfeldstratege, der sich schon nach der letzten Saison in Zürich einem chirurgischen Eingriff am rechten Sprunggelenk unterziehen musste, wird erneut an der gleichen Stelle operiert. «Im Verlauf der Kontrolluntersuchungen wurde bei Schweinsteiger eine postoperativ zunehmende Verknöcherung im Bereich des rechten Sprunggelenks festgestellt», erklärt Mannschaftsarzt Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt auf der Homepage des deutschen Rekordmeisters. Dies führe zu einer mechanischen Sehnenreizung. Eine weitere Teilnahme am Trainings- und Spielbetrieb sei nicht mehr möglich. Es werde zeitnah ein operativer Eingriff vorgenommen. «Die letzten Wochen waren für mich immer wieder sehr schmerzhaft», gesteht Schweinsteiger. «Ich habe es immer wieder versucht, bin jetzt aber an einem Punkt angelangt, an dem sich ein operativer Eingriff nicht mehr vermeiden lässt. Ich hoffe, dass ich nach der OP wieder komplett schmerzfrei Fussball spielen kann.»
Fritz Schmid (r.), der bei der österreichischen Nationalmannschaft Assistent von Chefcoach Marcel Koller (l.) ist, wird sein Amt beim ÖFB nach dem Test gegen die USA in Wien am 19. November niederlegen. Der Zürcher widmet sich nun vermehrt seinem eigenen Unternehmen, der Purecoaching Fritz Schmid. Koller bedauert den Abgang. «Fritz Schmid war für den Aufbau des Teams ein ausgezeichneter und wichtiger Bestandteil. Mir persönlich tut es sehr leid, dass wir ihn nicht mehr im Team haben, aber seine beruflichen Entscheidungen sind zu akzeptieren.»
Der Schweizer Haris Seferovic legte sich mit den eigenen Fans an. Im Spiel gegen Osasuna schoss der Torjäger von Real Sociedad das letzte Tor beim 5:0-Sieg über Osasuna. Doch er jubelte nicht und legte nur den Finger  zur Schweigegeste auf den Mund. Diese Provokation kam bei Präsident Aperribay Jokin gar nicht gut an. «Haris hat das Publikum verletzt. Er muss sich entschuldigen.» Seferovic hat sich zu dieser Provokation hinreissen lassen, weil er vor dem Spiel ausgepfiffen wurde. Hintergrund: Seferovic hatte sich nach der 1:4-Pleite gegen Barcelona mit einer Schönheit im Arm und bestens gelaunt in der Öffentlicheit gezeigt. Zuvor hatte schon ein Twitter-Foto für Aufregung gesorgt, das den Schweizer an seinem freien Tag mit einer Whisky-Flasche zeigte.
1 / 6