Zum Hauptinhalt springen

Norweger ist der beste Fussball-Künstler

Als attraktives Vorgeplänkel der WM in Südafrika duellierten sich die besten Freestyle-Fussballer.

60 Ballkünstler aus der ganzen Welt kämpften in dieser Woche in Kapstadt beim Freestyle-Fussball-Weltfinal «Red Bull Street Style» um den Titel. An der Grande Parade der südafrikanischen Metropole trickste sich der Norweger Anders Solum (27) vor einer begeisterten Menge zum Triumph. Der südafrikanische Lokalmatador Kamal Ranchod (21) musste sich erst im Finale geschlagen geben. Die Ex-Profis George Weah (Liberia) und Edgar Davids (Holland) überreichten vor Medienvertretern aus 30 Nationen die Trophäe.

Direkt am Castle of Good Hope in der Fussballhauptstadt Kapstadt gaben die besten Freestyle-Fussballer vor den Augen Tausender Fans ihre Tricks zum Besten. An drei Veranstaltungstagen kämpften die Ballzauberer im Duell Mann gegen Mann – unter dem Motto «3 Minuten, zwei Spieler, ein Ball». Der Norweger Anders Solum überzeugte die mit ehemaligen Stars besetzte Jury. «Ich kenne keinen Profifussballer, der diese Tricks kann. Heute hat man Ballgefühl und Kontrolle in Perfektion gesehen. Wir mussten lange beraten, um uns einig zu werden», zollte der dreifache afrikanische Fussballer des Jahres George Weah allen Finalisten Respekt.

Schweizer im Achtelfinal ausgeschieden Edgar Davids, der bereits 2008 beim ersten Weltfinale in São Paulo in der Jury war, erklärte: «Glück und Leid lagen heute sehr knapp zusammen. Man kann nur zusehen und staunen. Diese Jungs sind einfach der Wahnsinn und der Norweger hat den Titel verdient.» Rang drei ging an den Kolumbianer Christian Mayorga. Vierter wurde der Österreicher Faruk Onmaz. Die Fussballnationen Brasilien, Deutschland, England, Frankreich, Holland oder auch Spanien mussten sich überraschend geschlagen geben.

Der Schweizer Teilnehmer, Nadir Ben Brahim, schaffe es beim Finale in Kapstadt unter die Top 16, schied jedoch bereits in der ersten Runde gegen den später drittplatzierten Mayorga aus (2:1 Punkte), dies aber nicht ohne den Punkt für die Kreativität für sich zu holen. «Ich bin sehr glücklich und erfreut über alles, was ich in der letzten Woche erlebt habe. Natürlich wäre ich gerne weitergekommen, aber so funktioniert der Wettkampf», resümierte Ben Brahim.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch