Zum Hauptinhalt springen

Nur ruhig bleiben, es kommt schon gut

Nach dem Fehlstart in die EM-Qualifikation hilft es Vladimir Petkovic, wie Ottmar Hitzfeld zu reagieren.

MeinungVon Thomas Schifferle
Der «unbedingte Wille», die Entschlossenheit vor dem Tor: Das ist, was Nationalcoach Petkovic in Slowenien vermisste. Foto: Laurent Gilliéron (Keystone)
Der «unbedingte Wille», die Entschlossenheit vor dem Tor: Das ist, was Nationalcoach Petkovic in Slowenien vermisste. Foto: Laurent Gilliéron (Keystone)

Der Trainer entschied an diesem Tag im Juni in Brasilien, dass nur er rede. Er tat das aus Erfahrung, weil er einen solchen Moment nicht zum ersten Mal erlebt hatte. Als er vor die Medien trat, vermittelte er eine Botschaft: Nur ruhig bleiben, es kommt schon gut.

An jenem Tag hiess der Trainer noch Ottmar Hitzfeld, an dem Tag, als wegen des 2:5 an der WM gegen Frankreich die Stimmung um die Mannschaft herum schlecht war und das vorzeitige Aus drohte. Die Mannschaft antwortete mit dem 3:0 gegen Honduras. Und Hitzfeld sagte später, als er sich in den Ruhestand verabschiedet hatte: «In solchen Momenten trennt sich die Spreu vom Weizen. Da muss man als Trainer die Krise überstehen. Nicht jeder kann das.» Er konnte es wie kaum ein Zweiter. Er hatte schon immer gute Nerven besessen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen