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«Nur wir Schweizer machen uns selber klein»

Ein Jahr vor der Endrunde schlägt die Schweiz mit Brasilien einen der grossen Favoriten auf den WM-Titel. Experten schätzen den Erfolg ein.

Kollektiver Schweizer Jubel nach dem Sieg über Brasilien.
Kollektiver Schweizer Jubel nach dem Sieg über Brasilien.
Keystone
Haris Seferovic (l.) setzt sich gegen Bayerns Verteidiger Dante durch.
Haris Seferovic (l.) setzt sich gegen Bayerns Verteidiger Dante durch.
Keystone
Nationalcoach Ottmar Hitzfeld hatte seine Mannschaft taktisch hervorragend auf die Brasilianer eingestellt.
Nationalcoach Ottmar Hitzfeld hatte seine Mannschaft taktisch hervorragend auf die Brasilianer eingestellt.
Keystone
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Der Zürcher Fussballexperte Erich Vogel spricht von einer hervorragenden Leistung, die aber noch verbesserungsfähig sei. «Es ist mittlerweile für jede Mannschaft schwer, gegen die gut organisierte Schweiz zu gewinnen», sagt Vogel. Er bemängelt einzig: «Aus unserer Dominanz kreieren wir noch zu wenig Torchancen.» Ein grosses Lob zollt der ehemalige Sportchef von Aarau, GC, FCZ und Basel Nationalcoach Ottmar Hitzfeld. «Er hat sich auch in einem relativ hohen Traineralter noch einmal wie Jupp Heynckes weiterentwickelt. Heute setzt Hitzfeld nicht nur vorwiegend auf erfahrene Spieler, sondern bringt auch freche Junge wie Schär und Lang.» Der Basler Innenverteidiger Fabian Schär sei die Entdeckung der Saison. «Er wird ein ganz Grosser. Er ist schon heute besser als Senderos und von Bergen, könnte diese problemlos ersetzen.»

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