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Oertigs Abgang soll für Ruhe sorgen

Benno Oertig tritt im Stade de Suisse ab, er hat seine Aktien den Gebrüdern Rihs verkauft. Damit soll bei YB wieder Ruhe einkehren.

Seine Zeit bei YB ist zu Ende: Der vielerorts umstrittene Benno Oertig hat sein Aktienpaket den Gebrüdern Rihs verkauft.
Seine Zeit bei YB ist zu Ende: Der vielerorts umstrittene Benno Oertig hat sein Aktienpaket den Gebrüdern Rihs verkauft.
Andreas Blatter
Oertig war vor allem seit dem unschönen Abgang von Stefan Niedermaier in der Kritik.
Oertig war vor allem seit dem unschönen Abgang von Stefan Niedermaier in der Kritik.
Urs Baumann
Die mächtigen Männer bei YB im Jahr 2008: Hans-Ueli Rihs, Andy Rihs, Fritz Bösch und Benno Oertig.
Die mächtigen Männer bei YB im Jahr 2008: Hans-Ueli Rihs, Andy Rihs, Fritz Bösch und Benno Oertig.
Andreas Böatter
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Benno Oertig tritt im Stade de Suisse ab, er hat seine Aktien den Gebrüdern Rihs verkauft. Damit soll bei YB wieder Ruhe einkehren. Um 16.13 Uhr am Donnerstag mailte YB eine nüchtern formulierte Medienmitteilung mit erheblicher Sprengkraft. Was sich in den letzten Wochen immer stärker abgezeichnet hatte, wurde vollzogen. «Im Verwaltungsrat der Sport und Event Holding AG, Muttergesellschaft der Stade de Suisse Nationalstadion AG und der YB-Betriebs-AG, kommt es zu einer Änderung», hiess es in der E-Mail. Die (spektakuläre) Neuerung sieht so aus: Die Hauptaktionäre, die Gebrüder Andy und Hansueli Rihs, übernehmen die Aktien von Benno Oertig und werden alleinige Besitzer. Der langjährige Präsident Oertig scheidet aus dem Verwaltungsrat aus und wird auch seine Ämter beim Stade de Suisse und bei YB niederlegen. «Oertig bleibt lebenslängliches Mitglied des Presidents Club und wird die Foundation For Talents weiter unterstützen. In seiner Ära ist in Bern ein einzigartiges, multifunktionales Stadion entstanden. Zudem ist es gelungen, YB als Schweizer Spitzenteam zu etablieren», stand geschrieben.

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