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Petric ärgert Benaglio – Robben blutet und glänzt

Der VfL Wolfsburg taumelt in der Bundesliga auch unter Pierre Littbarski weiter Richtung Abstiegszone. Die Bayern dürfen weiter auf Platz 2 hoffen – und Dortmund spielte nur unentschieden.

Blutiger Auftritt: Robben mit Bayern-Arzt Müller-Wohlfahrt.
Blutiger Auftritt: Robben mit Bayern-Arzt Müller-Wohlfahrt.
Keystone

Anders als letzte Woche in Hannover, als er einen Freistoss aus grosser Distanz nicht festhalten konnte, traf Diego Benaglio gegen den Hamburger SV keine Schuld an der neuerlichen 0:1-Niederlage seines VfL Wolfsburg. Der Schweizer Nationalgoalie verhinderte nach einer guten Stunde mit einem Weltklassereflex gegen den durchgebrochenen Ruud van Nistelrooy den zweiten Treffer der Hamburger, war aber gegen Mladen Petric' Penaltygeschoss in der 32. Minute chancenlos. Der Däne Simon Kjaer hatte den früheren GC- und FCB-Profi Petric zuvor im Strafraum zu Fall gebracht.

Wolfsburg liegt als Dreizehnter nur noch ein Pünktchen vor dem Relegationsplatz, den zurzeit der 1. FC Köln belegt. Die Kölner haben aber wie die direkt hinter den Wolfsburgern klassierten Bremer und Lauterer noch eine Partie in der Hinterhand. Dem früheren Vaduz-Coach Pierre Littbarski, der erstmals seit der Entlassung von Steve McClaren als Chef an der Linie stand, stehen schwierige Zeiten bevor.

Robben lässt die Bayern feiern

Noch tiefer als der VfL Wolfsburg steckt der VfB Stuttgart im Sumpf. Die Schwaben gingen gegen den 1. FC Nürnberg zu Hause 1:4 unter und bleiben Vorletzter. Bester Mann bei den Nürnbergern war Julian Schieber. Der Stürmer, der sich ein Tor und einen Assist notieren lassen durfte, war vor der Saison vom damaligen VfB-Trainer Christian Gross ausgemustert worden.

Bayer Leverkusen und Bayern München, die sich um den zweiten Platz hinter dem designierten Meister Borussia Dortmund streiten, feierten am Samstag klare Siege. Leverkusen setzte sich in Frankfurt 3:0 durch, die Bayern verpassten Hoffenheim eine 4:0-Klatsche. Arjen Robben, der erstmals wieder mit Franck Ribéry zusammen zaubern durfte, erzielte zwei Tore und lieferte eine Vorlage für die Münchner. Robben fing sich bei einem Rencontre mit dem Hoffenheimer Josip Simunic eine blutige Nase ein. Simunic sah für den Ellbogencheck nur Gelb. Leader Dortmund büsste in der Pfalz beim 1:1 gegen Kaiserslautern zwei Zähler ein. Bender brachte zwar den Favoriten in Führung, aber kurz vor Schluss konnte Moravek mit einem Sonntagsschuss zum 1:1 für die «Lauterer» ausgleichen.

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