Philippe Senderos tritt zurück

Er war einst eine wichtige Stütze im Nationalteam, jetzt hört er als Chiasso-Spieler auf: Philippe Senderos hat seinen Rücktritt bekannt gegeben.

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Zuletzt war er etwas in der Versenkung verschwunden, doch er gehört zu den grossen Schweizer Verteidigern in diesem Jahrtausend: Philippe Senderos spielte unter anderem bei Arsenal, Milan und Valencia, wurde 2006 sogar Schweizer Fussballer des Jahres. Jetzt tritt der mittlerweile 34-Jährige als Spieler beim FC Chiasso zurück.

«Letztes Wochenende habe ich mein letztes Profispiel absolviert», schreibt der Innenverteidiger auf Twitter. Als Kind habe er wild geträumt, von der Chance, für und gegen die Besten der Welt spielen zu können. «Ich könnte nicht dankbarer sein, über all die Gelegenheiten, die ich im Verlaufe der Jahre bekommen habe», so Senderos weiter. Dazu dankt er allen Clubs, für die er gespielt hatte: Servette, Arsenal, Milan, Everton, Fulham, Valencia, Aston Villa, GC, Glasgow Rangers, Houston Dynamo und Chiasso.

Senderos absolvierte 57 Länderspiele, schoss dabei 5 Treffer. Unvergessen sein Tor 2005 in der WM-Barrage zuhause gegen die Türkei oder sein Kopftor an der WM 2006 gegen Südkorea, als er mit dem Kopf gegen denjenigen des Gegners prallte und deshalb mit blutverschmiertem Gesicht jubelte. (fas)

Erstellt: 16.12.2019, 15:49 Uhr

Artikel zum Thema

Das letzte Gegentor ist 24 Jahre her

Bildstrecke Eine Triplette von Shaqiri, ein blutender Senderos und ein bitteres 0:0 – so schlug sich die Schweiz in den entscheidenden Gruppenspielen der letzten Endrunden. Mehr...

Die Redaktion auf Twitter

Stets informiert und aktuell. Folgen Sie uns auf dem Kurznachrichtendienst.

Newsletter

Der ideale Start in den Tag

Sie wollen täglich die besten Beiträge aus der Redaktion?
Dann abonnieren Sie jetzt unseren Newsletter «Der Morgen».

Kommentare

Weiterbildung

Gamen in der Schule

Die Schule bereitet Kinder auf die Arbeitswelt vor. Das Rüstzeug soll auch spielerisch vermittelt werden.

Die Welt in Bildern

Handarbeit: Schauspieler des Kote Marjanishvili Theaters in Tiflis während einer Probe des Tolstoi-Stücks «Die Kreutzersonate». (18. Februar 2020)
(Bild: Zurab Kurtsikidze) Mehr...