Zum Hauptinhalt springen

Portugiesen schiessen sich zur EM

Nach den Kroaten, Tschechen und Iren qualifizierten sich auch die Portugiesen für die Euro 2012. Die Lusitaner deklassierten im Rückspiel Bosnien-Herzegowina mit 6:2.

Der Beginn der Show von Lissabon: Cristiano Ronaldo eröffnet mit einem Freistossgoal das Skore für Portugal.
Der Beginn der Show von Lissabon: Cristiano Ronaldo eröffnet mit einem Freistossgoal das Skore für Portugal.
Keystone

Die letzte Entscheidung fiel in einem attraktiven Spiel in Lissabon. Portugal führte nicht zuletzt dank Cristiano Ronaldo mit 2:0 und 3:1 (53.). Zwischenzeitlich gestanden die Portugiesen den Gästen gleichwohl eine weitere Rückkehr zu – trotz Überzahl (Senad Lulic flog wegen Reklamierens vom Platz). Erst mit Helder Postigas 4:2 (72.) entzog der Favorit dem hartnäckigen Herausforderer die Hoffnung auf ein weiteres «Comeback» endgültig. In der Schlussphase setzte die hochkarätige Offensive der Lusitaner ungebremst zur Kür an. Veloso und Postiga demütigten das resignierende Balkan-Team mit ihrer Doublette zum 6:2 vollends.

Kroatien verwaltete gegen die B-Auswahl der Türken den im Hinspiel erarbeiteten 3:0-Vorteil problemlos. Die Türken verpassten einen Traumstart: Selcuk Inan traf in der 7. Minute mit einem Distanzschuss nur den Pfosten, Stürmer Kazim Kazim konnte auch den Abpraller nicht im Tor versenken. Nach der Schrecksekunde übernahm Kroatien aber immer mehr die Kontroll, konnte jedoch ebenfalls eine Grosschance vor der Pause nicht nutzen. Mario Mandzukic, der im Hinspiel getroffen hatte, schoss aus zehn Metern freistehend weit übers Tor.

Jubelstimmung in Dublin

Der rote Teppich lag in Dublin nach der 4:0-Vorlage von Tallinn natürlich bereit. Die «Boys in Green» bewegten sich stilsicher über den Rasen. In der 32. Minute ebnete Verteidiger Stephen Ward mit dem 1:0 den Weg zur reibungslosen Fussball-Party. Der Rest war ein Schaulaufen. Die Fans der Iren klatschten quasi das EM-Comeback nach 24 Jahren herbei. Die Ehrenmeldung der Esten – Vassiljev glich nach 57 Minuten aus –nahmen die euphorisierten Fans gar nicht wahr.

Tschechien gewann auch das Rückspiel gegen Montenegro, das sich in der «Schweizer Gruppe» für die Barrage qualifiziert hatte, durch einen Treffer von Petr Jiracek (81.) mit 1:0. Bereits mit dem 2:0-Hinspielsieg hatte Tschechien die Weichen für die fünfte EM-Teilnahme in Folge seit 1996 gestellt.

si/fal

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch