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Remis zwischen Montenegro und Bulgarien

Die beiden Gegner in der «Schweizer» EM-Quali-Gruppe G trennen sich in Podgorica 1:1. Damit hat sich an der Ausgangslage für die Schweizer Fussballer wenig geändert.

Hexenkessel in Podgorica: Der Bulgare Popov (l.) erzielt in Montenegro den Ausgleichstreffer.
Hexenkessel in Podgorica: Der Bulgare Popov (l.) erzielt in Montenegro den Ausgleichstreffer.
Reuters

Die Mannschaften taten sich in Podgorica lange schwer, um sich mit spielerischen Mitteln Chancen zu erarbeiten. In der ersten Halbzeit war es nur bei zwei Standardsituationen gefährlich geworden. In beiden Fällen stand Montenegro einem Treffer sehr nahe. Nach einem abgewehrten Eckball sah der aufgerückte Aussenverteidiger Savo Pavicevic seinen Weitschuss am einen Pfosten abprallen (40.), und drei Minuten später landete im Anschluss an einen Corner von Nikola Drincic ein Kopfball von Innenverteidiger Marko Basa auf der Latte.

Die Gastgeber konnten ihre leichten Vorteile erst nach der Pause in Zählbares ummünzen. Nach einem herrlichen Seitenwechsel von Pavicevic und einer Flanke von Vladimir Bozovic traf Radomir Djalovic vom russischen Erstdivisionsklub Amkar Perm volley zur verdienten 1:0-Führung. Dieses Tor schien die Bulgaren zu wecken. Nachdem die Mannschaft von Lothar Matthäus bis zu diesem Zeitpunkt arg enttäuscht hatte, kam sie in der Folge auf. Hristo Yanev vergab noch eine hochkarätige Möglichkeit, eine Minute später aber war Montenegros Goalie Mladen Bozovic geschlagen. Nach einer Hereingabe von Petar Zanev, die Basa eigentlich hätte unterbinden müssen, drückte Ivelin Popov den Ball über die Linie (66.).

Für Montenegro war es im fünften Spiel der laufenden EM-Qualifikation der erste Gegentreffer. Die erstaunliche Equipe des Kroaten Zlatko Kranjcar ist seit mittlerweile mehr als einem Jahr ungeschlagen. Sie liegt weiterhin gleichauf mit dem bedeutend höher eingestuften Gruppen-Leader England.

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