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Ruhrklubs bleiben den Bayern auf den Fersen

In der 17. Runde der Bundesliga gewann Dortmund in Freiburg 4:1, Schalke bezwang im Spitzenspiel Bremen deutlich.

Die Verfolger der Bayern bleiben auf Kurs: Schalkes Raúl und Dortmunds Ilkay Gündogan.
Die Verfolger der Bayern bleiben auf Kurs: Schalkes Raúl und Dortmunds Ilkay Gündogan.
Keystone

Der Pole Robert Lewandowski war mit zwei Toren die entscheidende Figur beim Erfolg der Dortmunder. Für den 23-jährigen Stürmer waren es die Saisontore elf und zwölf. Der Meister ist seit nunmehr elf Partien ohne Niederlage. Auch Erzrivale Schalke 04 ist seit mehreren Wochen im Höhenflug. Beim 5:0 gegen Bremen schoss der spanische Routinier Raul die ersten drei Tore. Der 34-Jährige hat in der Primera Division und in der Bundesliga zusammengezählt 251 Tore erzielt.

Bayer Leverkusen verpasste derweil den Anschluss an das bereits am Freitag siegreiche Bayern München. Das zuvor sechs Spiele in Folge ungeschlagene Team unterlag daheim gegen Nürnberg 0:3. Schon nach 22 Minuten lag der schwach spielende Champions-League-Achtelfinalist 0:2 zurück. Der Einzige, der bei Leverkusen überzeugen konnte, war Eren Derdiyok. Der Schweizer Stürmer vergab seine beste Torchance in der 34. Minute, als er am stark reagierenden Nürnberg-Goalie Raphael Schäfer scheiterte.

Benaglio ohne Gegentor

Versöhnlich endete die Hinrunde für Wolfsburg. Die Drohung von Trainer Felix Magath, die Weihnachtsferien zu streichen, sollte gegen Stuttgart kein Sieg resultieren, zeigte Wirkung. Goalie Diego Benaglio blieb zum erst dritten Mal in dieser Saison ohne Gegentreffer, und der 20-jährige Sebastian Polter sorgte eine gute Viertelstunde vor Schluss für den Treffer zum 1:0-Heimsieg.

Für negative Schlagzeilen sorgte der ehemalige FCZ-Stürmer Raffael. Der für Hertha Berlin spielende Brasilianer sah wegen einer versuchten Tätlichkeit in der Partie gegen Hoffenheim nach 34 Minuten die Rote Karte. Trotzdem kam der seit sechs Spielen sieglose Aufsteiger zu einem 1:1. Der Ausgleich für die Berliner gelang dem Tschechen Roman Hubnik in der 91. Minute.

Erst Sonntag steht Mönchengladbach gegen Mainz im Einsatz. Für die deutsche Nachrichtenagentur SID steht aber bereits fest, dass Mönchengladbachs Coach Lucien Favre der Trainer der Hinrunde ist. «Als der Schweizer den fünfmaligen deutschen Meister im Februar übernahm, lag die einst so ruhmreiche Borussia abgeschlagen am Tabellenende. Doch Super-Hirnli Favre brachte Gladbach mit harter Arbeit und neuer Taktik wieder auf Kurs», heisst es in der Laudatio.

(si)

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