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Schlimmer Zwischenfall bei FCZ-Sieg

Nächster grosser Schritt Richtung Aufstieg: Der FCZ gewinnt das Kantons-Derby in Winterthur klar mit 3:0.

Der Winterthurer Captain liegt nach einem Petarden Wurf auf dem Rasen.
Der Winterthurer Captain liegt nach einem Petarden Wurf auf dem Rasen.
Walter Bieri, Keystone

Nach einem 3:0-Sieg im Kantonalduell in Winterthur fehlt den Zürchern nur noch ein Sieg aus vier Spielen. Auf ähnlich souveräne Weise, wie Basel zum achten Mal in Serie Meister geworden ist, wird der FC Zürich den erwarteten Aufstieg sicherstellen. Rein mathematisch benötigt die Mannschaft von Trainer Uli Forte noch vier Punkte. Da jedoch der einzige verbliebene Rivale Neuchâtel Xamax die wesentlich schlechtere Tordifferenz aufweist (plus 29 gegenüber plus 53 des FCZ), wird ein einziger Sieg schon ausreichen. Selbst wenn dieser Erfolg nicht gelingen sollte, würde die nächste Niederlage von Neuchâtel Xamax das Gleiche bewirken.

Hart umkämpfte Partie

Es gibt kaum noch Zweifel, zumal die Zürcher drei der vier ausstehenden Partien (gegen Servette, Wil und Wohlen) im Letzigrund austragen. Für das einzige Auswärtsspiel müssen die Zürcher nach Schaffhausen fahren. Schon nächsten Mittwoch bekommen die Zürcher im Match gegen Servette die erste Gelegenheit, alles zu regeln. Der Match auf der Schützenwiese war härter umkämpft, als es das Resultat vermuten lässt. Nach 85 Minuten beispielsweise verpasste Luca Radice vor der Super-League-würdigen Kulisse von 9200 Zuschauern für Winterthur das sicher scheinende Anschlusstor zum 1:2. Mann des Spiels war keiner der Torschützen (Moussa Koné, Oliver Buff, Raphael Dwamena), sondern der zentrale Mittelfeldspieler Antonio Marchesano. Ihm gelang ein ausgezeichneter Match. Seine Vorbereitung zu Buffs 2:0 war der Höhepunkt des Spiels.

Zwischenfall kurz vor Schluss

Ein nach 85 Minuten aus der Gegentribüne geworfener Böller explodierte am Mittelkreis unmittelbar neben dem Winterthurer Captain Patrik Schuler. Dieser ging zu Boden und hielt sich an den Ohren, blieb jedoch unverletzt. Um die Schmerzen zu lindern musste er allerdings direkt auf dem Platz noch eine Pille schlucken. Es wird gegenwärtig abgeklärt, aus welchem Fanlager der Werfer kommt.

Winterthur - Zürich 0:3 (0:1)

9200 Zuschauer - SR SchärerTore: 3. Koné 0:1. 58. Buff 0:2. 91. Dwamena 0:3.

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