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Schlüsselspiel in Madrid

Das Schweizer Frauenfussball-Nationalteam muss in der EM-Qualifikation gegen Spanien antreten. Die Ibererinnen gelten als härtester Gegner im Kampf um den angestrebten 2. Rang.

Ihre Tore sind gefragt: Ana Maria Crnogorcevic.
Ihre Tore sind gefragt: Ana Maria Crnogorcevic.
Keystone

In der EM-Qualifikationsgruppe 2 dürfte es am zweifachen Weltmeister und siebenfachen Europameister Deutschland kein Vorbeikommen geben. Die Position dahinter aber ist für die Schweizerinnen ein realistisches Ziel. Platz 2 bedeutet im besten Fall die direkte Qualifikation für die Endrunde 2013 in Schweden, im Minimum würde die Teilnahme an der Barrage winken.

Nach zwei Partien liegt die Schweiz im Fahrplan. Die Auswärtsniederlage in Deutschland (1:4) musste ebenso budgetiert werden wie der Heimsieg gegen Rumänien (4:1). Am Sonntag in Madrid kommt es nun zum Härtetest. Im wichtigen Duell mit Spanien muss Trainerin Von Siebenthal ausgerechnet auf die Stammtorhüterin und Rekord-Internationale Marisa Brunner verzichten. Die Bundesliga-Legionärin erlitt kürzlich eine Finger-Verletzung. Als Stellvertreterin kommen Gaëlle Thalmann (Lokomotive Leipzig) oder Pascale Küffer (Schlieren/noch ohne Länderspiel) in Frage.

Erstes Duell seit 21 Jahren

Die Spanierinnen, die generell als technisch begabt eingestuft werden, haben in der laufenden EM-Qualifikation erst einen Match bestritten. Auswärts gegen den Aussenseiter Türkei landeten sie einen 10:1-Kantersieg.

Gegen Spanien hat die Schweiz seit Mai 1990 nicht mehr gespielt. Damals resultierte in Binningen in einer EM-Qualifikationspartie ein 2:1-Heimerfolg. Der direkte Vergleich ist nach sechs Begegnungen ausgeglichen; für beide Teams stehen je zwei Siege, Unentschieden und Niederlagen zu Buche.

si

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