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Schwacher Auftritt der Schweiz in der Slowakei

Dem Eishockey-Nationalteam missglückt der Auftakt zum Slovakia Cup. Im ersten Spiel setzt es ein 1:3 gegen Weissrussland ab.

In Bedrägnis: Die Schweizer Abwehr wird in Zilina oft von den Weissrussen beschäftigt. (12. Februar 2016)
In Bedrägnis: Die Schweizer Abwehr wird in Zilina oft von den Weissrussen beschäftigt. (12. Februar 2016)
Keystone

Der Schweizer Eishockey-Auswahl ist der Start zum Turnier in Zilina nicht gelungen. Vor 1200 Zuschauern kassierte das Team von Cheftrainer Patrick Fischer den ersten Gegentreffer in doppelter Unterzahl. Beim 0:1 durch Kulakow in der 30. Minute sassen Yannick Rathgeb und Anthony Huguenin auf der Strafbank. Demkow erhöhte nach einem Missverständnis in der Schweizer Verteidigung in der 43. Minute auf 2:0.

Der einzige Schweizer Treffer gelang Enzo Corvi kurz vor Schluss (58.) im Powerplay. Doch 21 Sekunden vor Schluss sorgten die Weissrussen mit dem 3:1 ins leere Tor für die Entscheidung.

Die erste Pleite in der Fischer-Ära

Die Schweizer, die im dritten Spiel unter Patrick Fischer die erste Niederlage erlitten, zeigten eine offensiv schwache Leistung. Die Schweizer kamen lediglich zu 18 Torschüssen und wurden von den Weissrussen (34 Schüsse) ab dem zweiten Abschnitt dominiert.

«Natürlich können wir mit der Leistung gegen Weissrussland nicht zufrieden sein», resümierte Nationalcoach Patrick Fischer. «Wir zeigten eine Partie mit nicht sehr viel Spielfluss. Wir konnten in der Offensive auch nicht viel kreieren. Nach dem ersten Abschnitt bauten wir dann auch noch klar ab. Andererseits will ich Weissrussland ein Kompliment machen. Sie spielten stark, sehr aggressiv und liessen uns kaum Zeit.»

Am Samstag bestreiten die Schweizer das zweite und letzte Turnierspiel gegen Gastgeber Slowakei. Mit einem Sieg mit drei Toren Unterschied können sie den Slovakia Cup sogar noch gewinnen. «Ich gehe davon aus, dass wir am Samstag ein besseres Spiel abliefern», glaubte Fischer.

Weissrussland - Schweiz 3:1 (0:0, 1:0, 2:1) 1020 Zuschauer. – SR Konc/Kubus (SVK), Kacej/Tvrdon (SVK). – Tore: 30. Kulakow (Linglet, Raswadowski/Ausschlüsse Rathgeb, Huguenin) 1:0. 43. Demkow (Lisowez) 2:0. 58. Corvi (Rathgeb/Ausschluss Kulakow) 2:1. 60. (59:39) Demkow (Drosd) 3:1 (ins leere Tor). – Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Weissrussland, 7mal 2 Minuten gegen die Schweiz. Weissrussland: Miltschakow; Djukow, Lisowez; Ustinenko, Chenkel; Jeronow, Kasnadei; Gontscharow; Drosd, Kulakow, Linglet; Demkow, Wolkow, Kommarow; Lopatschuk, Raswadowski, Ambraschejtschik; Karaban, Scharangowitsch, Tschernikow. Schweiz: Robert Mayer; Helbling, Genazzi; Rathgeb, Samuel Guerra; Untersander, Frick; Kamerzin, Huguenin; Chris Baltisberger, Schäppi, Tristan Scherwey; Praplan, Corvi, Bodenmann; Bertaggia, Froidevaux, Mottet; Simion, Albrecht, Lammer. Bemerkungen: Schweiz ohne Zurkichen (Ersatztorhüter). Pfostenschuss Linglet (30.). – Powerplay-Ausbeute: Weissrussland 1/6; Schweiz 1/4. – Schüsse: Weissrussland 34 (10-14-10); Schweiz 18 (5-3-10).

SDA/fal

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