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Schweiz stürzt Deutschland in EM-Depression

Nach über fünf Jahrzehnten gewinnt die Schweiz wieder ein Länderspiel gegen Deutschland, und das gleich mit 5:3. Die DFB-Elf gibt kurz vor der EM ein chaotisches Bild ab. Auf Schweizer Seite überragen Eren Derdiyok und Tranquillo Barnetta.

Das herrliche Führungstor: Die Flanke von Tranquillo Barnetta verwertet Eren Derdiyok (Nummer 9) wunderbar zum 1:0 gegen die Deutschen. Nur wenig später doppelt der Neo-Hoffenheimer nach. Am Ende gibt es den ersten Sieg gegen den Nachbarn seit 56 Jahren.
Das herrliche Führungstor: Die Flanke von Tranquillo Barnetta verwertet Eren Derdiyok (Nummer 9) wunderbar zum 1:0 gegen die Deutschen. Nur wenig später doppelt der Neo-Hoffenheimer nach. Am Ende gibt es den ersten Sieg gegen den Nachbarn seit 56 Jahren.
Reuters
Der Dank des Torschützen an die Adresse des Passgebers.
Der Dank des Torschützen an die Adresse des Passgebers.
Reuters
Die andere Seite dagegen hat gut lachen: Ottmar Hitzfeld freut sich über die Vorstellung seiner Spieler sowie des dreifachen Torschützen Derdiyok.
Die andere Seite dagegen hat gut lachen: Ottmar Hitzfeld freut sich über die Vorstellung seiner Spieler sowie des dreifachen Torschützen Derdiyok.
Keystone
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Vor dem Länderspiel gegen Deutschland bemühten sich die Schweizer nach Kräften, gute Gastgeber zu sein. Im Medienraum des Basler St. Jakob-Parks gab es sogar Weisswürste mit süssem Senf, wohl als kleiner Trost für die Absenz der Bayern-Fraktion im DFB-Team. In der 21. Minute der zunächst von den Deutschen bestimmten Partie war es dann aber vorbei mit der Gastfreundschaft. Nach einem Steilpass von Gelson Fernandes legte Tranquillo Barnetta den Ball quer zu Eren Derdiyok, der mit einem trockenen Rechtsschuss das 1:0 erzielte. Während sich die Spieler von Bundestrainer Joachim Löw noch verwundert die Augen rieben, klingelte es schon wieder hinter dem Gladbacher Keeper Marc-André ter Stegen. Verantwortlich für das 2:0 in der 23. Minute waren die gleichen Spieler wie beim ersten Treffer: Barnetta flankte in die Mitte, wo Derdiyok höher in die Luft stieg als Peer Mertesacker und mit einem wuchtigen Kopfball abschloss.

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