Zum Hauptinhalt springen

Schweizer Ermittler werfen WM-Chefs «Lügengebäude» vor

Zehn Millionen für einen LED-Teppich, der nie existierte: Die Bundesanwaltschaft ist überzeugt, dass vor der WM 2006 Schmiergeld geflossen ist.

Dem Schweizer Ex-Fifa-Generalsekretär Urs Linsi (rechts) wird Betrug vorgeworfen; auch gegen Franz Beckenbauer (Mitte) wird ermittelt.
Dem Schweizer Ex-Fifa-Generalsekretär Urs Linsi (rechts) wird Betrug vorgeworfen; auch gegen Franz Beckenbauer (Mitte) wird ermittelt.

Die Uhr tickt für die Ermittler der Bundesanwaltschaft: Über dreieinhalb Jahre haben sie die Vergabe der Fussball-Weltmeisterschaft 2006 nach Deutschland untersucht. Haben Bankdaten gesammelt, Razzien durchgeführt und Zeugen befragt. Doch jetzt bleiben ihnen nur noch wenige Monate. Können sie den Fall nicht bis April 2020 abschliessen, tritt die Verjährung ein, und die aufwendigen Ermittlungen waren umsonst. Deshalb machen die Strafverfolger nun Tempo: Sie wollen in Kürze Anklage gegen vier Ex-Spitzenfunktionäre erheben, die in die Organisation des Fussballturniers involviert waren.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.