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Schweizer Fussballerin kämpft gegen deutsche Männer

Grosse Ehre für Vanessa Bürki: Die Schweizerin steht mit ihrem frechen Hackentrick à la Ibrahimovic in der finalen Wahl zum «Tor des Monats Oktober» der ARD.

Man darf zurzeit durchaus behaupten: Deutschlands öffentlich-rechtliche Fernsehstationen haben den Schweizer Fussball entdeckt. Wenige Stunden bevor die Basler «Fussballzwillinge» Xherdan Shaqiri und Granit Xhaka ihren grossen Auftritt im «Aktuellen Sportstudio» des ZDF hatten, war schon am vergangenen Samstag Vanessa Bürki in der «Sportschau» der ARD zum Handkuss gekommen. Die Grenchnerin, die seit sieben Jahren für die Frauen von Bayern München spielt und auch wieder im Nationalteam auf Torjagd geht, steht in der Endwahl zum «Tor des Monats Oktober», was für jeden in Deutschland engagierten Fussballer oder jede Fussballerin, die einen attraktiven Treffer erzielt hat, den Ritterschlag bedeutet.

Bürkis Tor ist die Nummer 2 in der Oktober-Wahl und zeigt, wie die 27-jährige Bayern-Söldnerin mit einem frechen Hackentrick à la Zlatan Ibrahimovic gegen den BV Cloppenburg zum 3:2 trifft. Am Ende setzten sich die Münchnerinnen mit 5:2 durch. Bürki muss sich allerdings gegen starke männliche Konkurrenz behaupten. Auch die Goals von Ronny (Hertha BSC Berlin), Deutschlands Nationalstürmer André Schürrle, Tom Geissler (Carl Zeiss Jena) und Jens Hegeler von Bayer Leverkusen sind nicht ohne, wie man in Deutschland zu sagen pflegt.

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