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Servette muss in die 1. Liga absteigen

Dem Genfer Challenge-League-Club wird auch in zweiter Instanz die Lizenz verweigert. Der Tabellenletzte Biel darf nun in der zweithöchsten Klasse bleiben.

Servette-Präsident Hugh Quennec: Nach Verweigerung der Lizenz wird der Traditionsverein in die 1. Liga relegiert. (Bild: 1. April 2015)
Servette-Präsident Hugh Quennec: Nach Verweigerung der Lizenz wird der Traditionsverein in die 1. Liga relegiert. (Bild: 1. April 2015)
Salvatore Di Nolfi, Keystone

Dem 17-fachen Meister Servette bleibt zur Anfechtung des Entscheids der Swiss Football League nur noch der Gang vor den Sportgerichtshof CAS in Lausanne. Die Situation ist nahezu aussichtslos, eine Wende kommt kaum mehr infrage, gemäss Insidern fehlen in der Calvin-Stadt mehrere Millionen Franken. Nutzniesser der wirtschaftlichen Situation von Servette ist Biel, das als sportlicher Absteiger in der zweithöchsten Klasse bleiben darf.

Sollten die Genfer ihre gravierenden Finanzprobleme nicht in absehbarer Zeit beheben, droht ihnen gar die Zwangsrelegation in die fünftklassige 2. Liga interregional. Kurz nach den Feierlichkeiten zum 125-jährigen Clubjubiläum übermittelte die Rekursinstanz der Swiss Football League (SFL) den Grenats die Quittung für ihr wirtschaftliches Desaster.

Vor einem Jahr träumte Hugh Quennec, der gleichzeitig und wesentlich erfolgreicher der erstklassigen Genfer Hockey-Organisation vorsteht, davon, das Stade de Genève einst wieder mit Spielen in der Champions League zu füllen. Nun steht der einst renommierteste Verein der Schweiz zum dritten Mal innerhalb von zehn Jahren vor einem Trümmerhaufen.

si/fal

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