Zum Hauptinhalt springen

Traumduo lässt GC träumen

Die Grasshoppers siegen zuhause gegen Luzern 4:1. Caio und Dabbur sind bei drei Treffern direkt beteiligt.

Jubel bei GC: Die Zürcher jagen den FC Luzern mit 4:1 aus dem Letzigrund.
Jubel bei GC: Die Zürcher jagen den FC Luzern mit 4:1 aus dem Letzigrund.
Walter Bieri, Keystone
Caio trifft gleich doppelt: In der 15. und 29. Minute schiesst der Brasilianer GC zur 2:0-Führung.
Caio trifft gleich doppelt: In der 15. und 29. Minute schiesst der Brasilianer GC zur 2:0-Führung.
Walter Bieri, Keystone
Kurz vor Spielende werden die zwei Goalgetter ausgewechselt und mit Standing Ovations verabschiedet.
Kurz vor Spielende werden die zwei Goalgetter ausgewechselt und mit Standing Ovations verabschiedet.
Walter Bieri, Keystone
1 / 5

Drei Erfolgserlebnisse hintereinander liegen aus Sicht der Zürcher eine gefühlte Ewigkeit zurück. Letztmals hatte dies GC im November 2015 geschafft: mit Siegen in Basel, gegen Vaduz und gegen den FCZ und 10:2 Toren. Hauptbeteiligte damals unter Pierluigi Tami wie heute unter Carlos Bernegger (zehn Punkte aus fünf Spielen seit dem Trainerwechsel) waren Munas Dabbur und Caio.

Der Aufwärtstrend der Grasshoppers steht in engem Zusammenhang mit der Wiedervereinigung der beiden Offensivkräfte Dabbur und Caio. Der israelische Captain und der sensible Brasilianer verstehen sich nicht nur neben dem Platz ausgezeichnet. «Man musste kein Prophet sein, um vorauszusagen, dass es funktionieren würde», sagte CEO Manuel Huber im Pauseninterview mit «Teleclub».

Caio dank Dabbur zurück in Hochform

Seit Dabburs Rückkehr wirkt Caio beflügelt und ist aus zeitweiliger Lustlosigkeit Spielfreude mit vermehrter Mitarbeit in der Defensive geworden. Die gute Form wirkt sich auch auf das Torkonto des ehemaligen Bundesliga-Spielers aus. Nach neun Treffern in der Vorrunde sind es mit der Doublette gegen Luzern nun deren drei in der Rückrunde. Zu beiden Toren in der ersten Halbzeit lieferte Dabbur die Vorlage, Caio spielte seinem Teamkollegen den Ball vor dem 4:1 optimal in den Lauf.

Luzern machte aus viel Ballbesitz zu wenig. Die Innerschweizer erspielten sich in 93 Minuten zwei Torchancen. Einmal klärte GC-Verteidiger Emil Bergström, kurz vor dem Abpfiff parierte Joël Mall überragend. Der zwischenzeitliche Anschlusstreffer kurz vor der Pause fiel nach einem Corner. Bitter verlief der Abend für den Luzerner Keeper Jonas Omlin, der im Letzigrund gleich viele Treffer kassierte wie in den letzten sechs Runden insgesamt.

Grasshoppers - Luzern 4:1 (2:1).

5500 Zuschauer. - SR Schnyder.

Tore: 15. Caio (Dabbur) 1:0. 30. Caio (Dabbur) 2:0. 43. Knezevic (Corner Neumayr) 2:1. 47. Bamert (Corner Sigurjonsson) 3:1. 66. Dabbur (Caio) 4:1.

Grasshoppers:Mall; Bamert, Vilotic, Bergström, Antonov; Pickel, Sigurjonsson; Lavanchy, Andersen (73. Olsen), Caio (91. Brahimi); Dabbur (91. Tabakovic).

Luzern: Omlin; Knezevic, Costa (54. Itten), Affolter; Kryeziu; Grether (46. Marco Schneuwly), Haas, Neumayr (78. Vugrinic), Lustenberger; Juric, Rodriguez. Bemerkungen: Grasshoppers ohne Basic, Zesiger (verletzt) und Fazliu (gesperrt), Luzern ohne Lucas, Schürpf (beide verletzt) und Christian Schneuwly (gesperrt). 52. Tor von Vilotic aberkannt (Offside).

Verwarnungen: 35. Costa. 37. Vilotic (im nächsten Spiel gesperrt). 52. Kryeziu. 63. Lustenberger (alle wegen Fouls).

(SDA)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch