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Sittener Freudentänze nach Fehlstart

Raimondo Ponte entwickelt sich immer mehr zum Glücksgriff auf der Trainerbank des FC Sion. Gegen Luzern kommt sein Team trotz zweimaligem Rückstand dank viel Moral zu drei Punkten.

Grosses Comeback: Sion macht gegen Luzern zweimal einen Rückstand wett. Hier freuen sich Rüfli (l.) und Torschütze Leo über das 2:2.
Grosses Comeback: Sion macht gegen Luzern zweimal einen Rückstand wett. Hier freuen sich Rüfli (l.) und Torschütze Leo über das 2:2.
Keystone

Die notorischen Spätstarter aus Luzern, die in den vergangenen fünf Spielen jeweils früh in Rückstand geraten waren, erzielten im Tourbillon bereits in der 3. Minute das 1:0 gegen Sion. Tomislav Puljic war mit dem Kopf erfolgreich. Per Kopf fiel auch der Sittener Ausgleich in der 8. Minute: Ovidiu Herea vollstreckte nach einer Flanke von Demetris Christofi. FCL-Goalie David Zibung sah nicht gut aus, als der Ball via Pfosten den Weg ins Tor fand.

Luzern reagierte postwendend auf den Rückschlag: Im Anschluss an einen Corner von Adrian Winter leitete Alain Wiss den Ball zu Dario Lezcano weiter, und der drückte ihn aus kurzer Distanz zur neuerlichen Führung über die Linie. Mit diesem Resultat ging es auch in die Pause.

Pontes goldenes Händchen bei den Einwechslungen

In der 51. Minute kam Sion dem 2:2 ziemlich nahe. Arnaud Bühler setzte den Ball nach einer Christofi-Flanke mit einem Volleyschuss ans Aussennetz. Nach einer Stunde war es dann so weit: Herea legte klug für den heranbrausenden Leo Itaperuna ab, und der hatte keine Mühe, zum Ausgleich einzuschiessen.

Sion witterte nun den Siegestreffer – und fand ihn auch. Pa Modou, wie Leo Itaperuna von Trainer Raimondo Ponte als Joker ins Spiel gebracht, bewahrt in der 72. Minute vor Zibung kühlen Kopf. Puljic hatte mit dem Kopf in der 83. Minute noch einmal eine gute Ausgleichschance, Sions Schlussmann Andris Vanins parierte den Kopfball aber sicher.

Sion liegt nun nur noch zwei Zähler hinter dem achtplatzierten FC Aarau, der gegen Thun mit 1:4 den Kürzeren zog. Lausanne und der Abstiegsplatz sind schon beruhigende zehn Punkte entfernt. Die Stimmung ist dank Ponte wieder ausgezeichnet. Nach dem Schlusspfiff feierten die Walliser im Sitzen vor ihren Fans.

Sion - Luzern 3:2 (1:2)

Tourbillon. - 5900 Zuschauer. - SR Studer. - Tore: 3. Puljic (Freistoss Winter) 0:1. 8. Herea (Flanke Christofi) 1:1. 10. Lezcano (Wiss) 1:2. 60. Léo (Herea) 2:2. 72. Pa Modou (Rüfli) 3:2.

Sion:Vanins; Vanczak, Ferati, Cichero; Rüfli, Kouassi, Ndoye (46. Pa Modou), Bühler; Christofi (82. Basha), Vidosic (46. Léo); Herea.

Luzern:Zibung; Aliti, Affolter, Puljic, Lustenberger; Freuler (68. Bozanic), Wiss (80. Hyka); Winter, Rangelov, Kahraba; Lezcano (68. Renggli).

Bemerkungen: Sion ohne Perrier (gesperrt), Lacroix und Cissé (beide verletzt), Luzern ohne Stahel (gesperrt), Mikari, Neziraj, Sarr, Sliskovic und Thiesson (alle verletzt). Verwarnungen: 13. Wiss (Foul). 40. Kahraba (Foul). 57. Rüfli (Foul). 89. Affolter (Foul).

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