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So krank war der Transfersommer

Neymar, Cristiano Ronaldo und ein Champions-League-Sieger für GC: Welche Gerüchte und Wechsel unsere Temperatur erhöhten – und was uns kalt liess.

Neymar wurde diesen Sommer der mit Abstand teuerste Spieler der Fussballgeschichte. Paris St-Germain zahlte für den Brasilianer 222 Millionen Euro. Klicken Sie sich durch die zwölf teuersten Transfers.
Neymar wurde diesen Sommer der mit Abstand teuerste Spieler der Fussballgeschichte. Paris St-Germain zahlte für den Brasilianer 222 Millionen Euro. Klicken Sie sich durch die zwölf teuersten Transfers.
Reuters
Dieser Transfer liegt zeitlich am weitesten zurück: Im Sommer 2001 zieht es Zinédine Zidane (l.) von Juventus Turin zu Real Madrid. Real zahlt 76 Millionen Euro (83 Mio. Franken) – für diese Zeit eine extrem hohe Summe. Als Spieler hatte Zidane Weltklasseformat. Und auch als Trainer der Madrilenen ist der Franzose erfolgreich. Er hat bereits zweimal die Champions League und einmal die Meisterschaft gewonnen.
Dieser Transfer liegt zeitlich am weitesten zurück: Im Sommer 2001 zieht es Zinédine Zidane (l.) von Juventus Turin zu Real Madrid. Real zahlt 76 Millionen Euro (83 Mio. Franken) – für diese Zeit eine extrem hohe Summe. Als Spieler hatte Zidane Weltklasseformat. Und auch als Trainer der Madrilenen ist der Franzose erfolgreich. Er hat bereits zweimal die Champions League und einmal die Meisterschaft gewonnen.
Keystone
Der Brasilianer ist als einziger Spieler doppelt auf dieser Liste zu finden. Diesen Sommer war Paris Saint-Germain bereit, Neymars festgeschriebene Ausstiegsklausel von 222 Millionen Euro (250 Millionen Franken) zu bezahlen. Nach langem Spekulieren ist der Transfer von Barcelona in die französische Hauptstadt perfekt – und Neymar der teuerste Transfer in der Geschichte des Fussballs. Wie lange wird der Rekord halten?
Der Brasilianer ist als einziger Spieler doppelt auf dieser Liste zu finden. Diesen Sommer war Paris Saint-Germain bereit, Neymars festgeschriebene Ausstiegsklausel von 222 Millionen Euro (250 Millionen Franken) zu bezahlen. Nach langem Spekulieren ist der Transfer von Barcelona in die französische Hauptstadt perfekt – und Neymar der teuerste Transfer in der Geschichte des Fussballs. Wie lange wird der Rekord halten?
Keystone
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Was für ein Fussballsommer! Verrückte Gerüchte, Rekordtransfers und Spielerstreiks unterhielten uns und machten uns manchmal auch schon krank. Aber der Reihe nach.

2. Mai: Verratti zum FC Barcelona?

Es laufen noch die Halbfinals der Champions League, schon bahnt sich ein Grosstransfer an. Barça will die Schmach des deutlichen Ausscheidens in den Viertelfinals gegen Juventus vergessen machen und einen ganz dicken Fisch an Land ziehen: Marco Verratti. Der Italiener gehört auf seiner Position zu den Besten der Welt und wird in Spanien mit Barça-Legende Xavi Hernandez verglichen. Fast genauso ballsicher, fast genauso gutes Auge, viel zweikampfstärker. Und offenbar will auch Verratti zu dem Team, das seine Mannschaft dank eines 6:1 im Rückspiel aus der Königsklasse kegelte.

Der gefürchtete MSN-Sturm wird mit Bällen von Iniesta, Busquets und Verratti gefüttert? Ausserdem stehen als Ablösesumme 100 Millionen Euro im Raum – es wäre nach Pogba und Bale der drittteuerste Transfer in der Geschichte! Das Fieber steigt sofort auf 39 Grad.

14. Juni: Bayern holt Tolisso

Während Barça verzweifelt Verratti anbaggert, holt Bayern einen anderen Mittelfeldspieler. Corentin Tolisso von Lyon, für 42 Millionen Euro. Noch nie bezahlten die Bayern mehr für einen Fussballer. In der Premier League wird aber diese Summe bereits für einen Spieler hingelegt, der knapp die Schuhe selber schnüren kann. Das reicht für eine erhöhte Temperatur von 37,8 Grad.

16. Juni: Cristiano Ronaldo will weg!

Der zweite Champions-League-Sieg in Folge von Real Madrid ist erst knapp zwei Wochen her und Präsident Florentino Perez hat noch nicht alle Dom-Pérignon-Reste ausgedünstet, da folgt schon ein grosser Dämpfer: Cristiano Ronaldo ist beleidigt, weil er sich vom Verein in der Steuerhinterziehungsaffäre zu wenig unterstützt fühlt. Ein öffentliches Schreiben, in dem die Königlichen ihren Unmut über die Finanzverwaltung äussern, reicht Ronaldo nicht. Er will weg! Als mögliche Abnehmer werden seine alte Liebe Manchester United und das von Katar staatlich quersubventionierte Paris St-Germain genannt. Natürlich sind da auch Fabelsummen nicht weit. 150 Millionen? 200 Millionen? Oder sogar noch etwas mehr? Wow! Der Fiebermesser explodiert: 43 Grad – wir müssen für 7 Franken einen neuen kaufen und machen uns Sorgen um unser ganz persönliches Financial Fairplay.

20. Juni: Alexis Sanchez will zu Manchester City

Er ist Arsenals Topstar – und sich zu schade für die Europa League. Also will Alexis Sanchez weg. Aber der Chilene ist teuer. So teuer, dass sich fast nur Manchester City ihn leisten kann oder will. Das stimmt so für Sanchez, schliesslich freut er sich, wieder mit Pep Guardiola zusammen zu arbeiten. Keiner hat ihn so schön zusammengestaucht wie der katalanische Trainer im März 2012. Diese selbstzerstörerische Ader zeigt Sanchez auch mit der Tatsache, dass es ihm egal ist, dass er damit die Arsenal-Fans enttäuscht. Aber: Arsène Wenger hat etwas dagegen. Das Angebot von 70 Millionen Euro wird vorerst nicht angenommen.

Hier rastet Guardiola wegen Alexis Sanchez aus und beschimpft ihn auf spanisch. Video: Youtube.

6. Juli: Chinesisch-Kurs für Aubameyang?

Er wird doch nicht? Angeblich sollen die Chinesen, die ja unseren so gesunden Fussball zerstören wollen, 120 Millionen für Pierre-Emerick Aubameyang bieten. Und auch der Torschützenkönig der abgelaufenen Bundesliga-Saison überlegt sich einen Wechsel. Milan und Real Madrid werden ebenfalls mit dem Gabuner in Verbindung gebracht. BVB-Vorstandschef Hans-Joachim Watze spricht ein Machtwort: «Wir warten bis am 31. Juli. Wenn bis dahin kein passendes Angebot kommt, bleibt Aubameyang bei uns.» Passend heisst: Mehr als 100 Millionen Euro. Uns ist etwas schwindlig. 38,5 Grad.

7. Juli: Neuer Ärger um Verratti

Jetzt platzt Donato Di Campli der Kragen. Der Berater von Verratti schimpft in einem Interview mit dem «Corriere dello Sport»: «Verratti will zu Barça, Barça will ihn unbedingt, aber er darf nicht gehen. Marco ist ein Gefangener des Emirs.» Überraschung: In Paris, beziehungsweise Katar kommen diese Worte so mittelgut an. Als Folge daraus entlässt Verratti via Instagram Di Campli und engagiert stattdessen Staragent Mino Raiola. Tags darauf gibt Verratti dem PSG-Vereinssender ein Interview, in dem er erklärt, wie gerne er den Parisern treu bleibt. Ganz schöne Aufregung um einen Nicht-Transfer. Der Fiebermesser bleibt auf 38,5 Grad.

8. Juli: Unser Lieblingstransfer

Fussball kann auch in diesen Tagen schön sein. 13 Jahre nach seinem Wechsel zu Manchester United kehrt Wayne Rooney als Rekordtorschütze von Englands Nationalmannschaft zu seinem Herzensclub Everton zurück. Ablösefrei. Dafür verzichtet er auf viel Geld. Wir werden krank vor Rührung: 39,5 Grad.

9. Juli: Ein Champions-League-Sieger für GC!

Tatsächlich. Das klamme GC schaffte es , einen ehemaligen Barça-Spieler zu holen. Einen, der das 5:0 gegen Real Madrid erzielte. Einen, der 2011 die Champions League gewann. Einen, der in seiner Karriere mehr Titel sammelte (8), als die beiden GC-Stürmer Albion Avdijaj und Ridge Munsy zusammen vergangene Saison Super-League-Tore schossen (7). Hohe Fiebersymptome auf der Redaktion, bis wir merken: Der Junge traf in zwei Spielzeiten für KAS Eupen (je eine Saison 1. und 2. belgische Liga) in 49 Pflichtspielen fünfmal. Die Symptome erweisen sich als Kater, bei einer Temperatur von 36,5 Grad.

12. Juli: Der FC Bayern leiht James aus

Er war Torschützenkönig bei der WM 2014 und kostete wenige Wochen später 80 Millionen Euro. Jetzt geht er leihweise von Real für zwei Jahre zu den Bayern. Leihgebühr: 13 Millionen Euro. Danach kann der deutsche Rekordmeister ihn für zusätzliche 42 Millionen fest übernehmen. Guter Deal? Wir wissen es nicht. 38 Grad

14. Juli: Juve-Star zu Milan

Leonardo Bonucci gehört zu den besten Verteidigern der Welt. Die Abwehrkante steht ausserdem seit 2010 bei Juventus unter Vertrag. Und jetzt geht er wegen eines Streits mit Trainer Massimiliano Allegri für 40 Millionen zum Erzrivalen AC Milan. Vereinsliebe scheint echt nicht mehr das zu sein, was sie einmal war. Das macht uns traurig. Und krank. Der Arzt verschreibt uns Bettruhe, bei 39 Grad Fieber.

14. Juli, 18:00 Uhr: Chinas Transfermarkt ist zu

20. Juli: PSG will Neymar

Ist es die Retourkutsche für den heissen Flirt mit Verratti? Oder will Neymar einfach nur mal wieder eine Gehaltserhöhung bei Barça? Seis drum, auf jeden Fall klingt das Gerücht, wonach PSG den brasilianischen Star verpflichten möchte, doch ziemlich abenteuerlich. Erstens wird der doch nicht in die französische Liga wechseln. Zweitens kann wohl niemand 222 Millionen Euro Ablöse bezahlen, ohne das Financial Fairplay zu umgehen, geschweige denn 30 Millionen Nettolohn und 40 Millionen Handgeld für Neymar senior. Drittens sagte Barça-Vizepräsident Jordi Mestre, dass Neymar zu 200 Prozent bei Barça bleibe. Oder waren es 222 Prozent? Egal, aber diese Märchen aus dem spanischen und französischen Blätterwald jucken uns nur bedingt – zumal Barça-Verteidiger Piqué drei Tage später twittert: «Er bleibt.» Unsere Normaltemperatur von 36,5 Grad verändert sich kein bisschen.

25. Juli: Real und Monaco sind sich wegen Mbappé einig

Da scheint schon mehr dran zu sein. Schliesslich ist Real Madrid bekannt dafür, ein paar Kröten für mehr oder weniger zurecht hochgehypte Fussballer übrig zu haben. Jetzt meldet die Real nahestehende Zeitung «Marca»: 160 Millionen Euro fix plus 20 Millionen Bonus. Kylian Mbappé, ein 18-jähriger Stürmer, wäre damit der teuerste Transfer in der Geschichte. 75 Millionen Euro teurer als Pogba – fast doppelt so teuer wie Cristiano Ronaldo. Wenn Geld tatsächlich Tore schiesst, dürfen wir also in 396 Pflichtspielen für Real mit knapp 800 Toren rechnen. Darüber hinaus muss ein Mitglied des Dreizacks BBC Real verlassen. Manchester United soll darüber nachdenken, 100 Millionen Euro für Bale zu bezahlen. Das ist aufregend. Das Fieber steigt sofort auf 39 Grad.

31. Juli: Frist abgelaufen, Aubameyang muss bleiben.

2. August: Es passiert wirklich

39 Grad und es wird noch heisser... Um 9 Uhr früh fährt Neymar ins Barça-Training, um wieder zu gehen. Für immer. Der Brasilianer hält eine kurze, emotionale Abschiedsrede in der Kabine, umarmt seine ehemaligen Teamkollegen und braust wieder davon. In den kommenden Tagen entsteht ein Hickhack um Zahlungsformalitäten, Unterschriftsprämien aus dem Vorjahr und Anstandsformen. Über allem stehen Zahlen, wie sie der Fussball noch nie gesehen hat. 222 Millionen Euro Ablöse. 30 Millionen Nettolohn. 40 Millionen Handgeld, oder waren es doch 70 Millionen? Rund 700 Millionen soll die ganze Operation kosten. Wir baden in NeoCitran, hacken dabei aber zitternd in den Laptop – schliesslich gibt es viel darüber zu schreiben. Wir sind wieder bei 43 Grad Fieber. Und die Transferperiode dauert noch einen Monat. Fussballgott, oder Gott des Geldes, verschone uns!

Das muss ein wahrlich grosses Ereignis sein: Eine lange Schlage von PSG-Fans steht vor dem Club-Laden in der Champs Elysees an, um ein Neymar-Shirt zu ergattern. (4. August, 2017)
Das muss ein wahrlich grosses Ereignis sein: Eine lange Schlage von PSG-Fans steht vor dem Club-Laden in der Champs Elysees an, um ein Neymar-Shirt zu ergattern. (4. August, 2017)
PHILIPPE LOPEZ, AFP
«Un roi à Paris», titelt heute die Sportzeitung «L'Equipe». (4. August, 2017)
«Un roi à Paris», titelt heute die Sportzeitung «L'Equipe». (4. August, 2017)
PHILIPPE LOPEZ, AFP
Multitalent: Der Fussballstar posiert an einer Modeschau in Shanghai. (31. Juli 2017)
Multitalent: Der Fussballstar posiert an einer Modeschau in Shanghai. (31. Juli 2017)
Stringer, Reuters
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10. August: Wo ist Dembélé? Hoffentlich geht es ihm gut

Als Nachfolger für Neymar steht Ousmane Dembélé ganz weit oben auf der Barça-Wunschliste. Das weiss mittlerweile auch der Franzose. Und weil er schon immer einmal für die Katalanen spielen wollte, will er sich kurzerhand in Richtung Camp Nou streiken. Er taucht einfach nicht im BVB-Training auf. Trainer Peter Bosz sagt auf einer Pressekonferenz besorgt: «Hoffentlich ist ihm nichts passiert.» Als der Verein herausfindet, dass Dembélé zwar nichts zugestossen ist, er aber zu Hause bei romantischen Komödien mit einem grossen Löffel Glace isst, weil seine echte Liebe erloschen ist, suspendiert er den Spieler bis auf weiteres. Und schickt eine klare Botschaft an Barça: Ihr wollt Dembélé? Wir 150 Millionen Euro. Für einen 20-Jährigen. Für einen, der vor einem Jahr noch 15 Millionen Euro gekostet hat. Für einen, der nicht weiss, ob er Rechts- oder Linksfuss ist. Hui! 41 Grad.

11. August: Liverpool-Star will weg

Barça will übrigens auch Liverpools Philippe Coutinho unbedingt. Und er? Um alle Zweifel auszuräumen, schickt er einen transfer request, was in England eine offizielle Bitte bedeutet, den Spieler doch gnädigst gehen zu lassen. Dazu trainiert auch er nicht. Immerhin: Er soll verletzt sein. Früher wären wir schockiert gewesen, und jetzt? 37,5 Grad.

15. August: Der 50-Millionen-Isländer

Kennen Sie Gylfi Sigurdsson? Macht nichts, er wechselt auch nur für 50 Millionen Euro von Swansea zu Everton. Das sind zwei Ronaldinhos – oder Neymars linkes Schienbein. Uns lässt so etwas mittlerweile kalt: 36,3 Grad.

20. August: Neues um Mbappé

Angeblich sind sich PSG und Mbappé einig. Auch Monaco soll einverstanden sein. Der wechselwillige Teenager soll ein Jahr ausgeliehen werden und danach für 180 Millionen Euro definitiv wechseln. Damit soll das Financial Fair Play umgangen werden. Uns juckt das nicht gross, weil der Wechsel noch nicht definitiv ist und wir mittlerweile abgestumpft sind, gleichzeitig macht uns aber krank, dass die Leute glauben, dass PSG sich leisten kann, 180 Millionen Euro im nächsten Jahr zu bezahlen und so das FFP einzuhalten. Wieso? Dieser Artikel ist noch v.Mbp (vor Mbappé).

25. August: Das Dembélé-Theater ist vorbei

Es ist amtlich. Dembélé geht. Für 105 Millionen Euro fix, plus 40 Millionen Variablen. Damit ist er zweitteuerster Fussballer der Welt. Noch. Na und? 36,5 Grad.

So jongliert Dembélé bei seiner Präsentation in Barcelona. Video: Youtube.

25. August: Das Dwamena-Theater beginnt Interessanter ist da schon, dass Raphael Dwamena doch nicht zu Brighton wechselt. Der junge FCZ-Stürmer, der für 15 Millionen Franken in die Premier League hätte wechseln sollen, ist durch den Medizincheck gefallen. Später beschimpft Ancillo Canepa Brighton als Amateure, Dwamena bleibt frustriert einige Tage dem Training fern. Wir leiden mit: 40 Grad.

31. August: Deadline-Day (endlich)

Es passiert so einiges. Mbappé wechselt definitiv zu PSG, Coutinho muss bei Liverpool bleiben, Mahrez verlässt das Algerien-Trainingscamp, um einen Wechsel zu vollziehen, der nie vollzogen wird, Arsenal lehnt auch das letzte Angebot von Manchester City für Alexis Sanchez ab, und Alex Oxlade-Chamberlain geht von Arsenal zu Liverpool. Cristiano Ronaldo bleibt übrigens, obwohl es aus seinem Umfeld bis vor kurzem hiess, dass er genau das nicht versprechen könne. Dazu suchen Lionel Messi und Barça noch immer nach einem Termin für die Unterschrift der Verlängerung des im Sommer 2018 auslaufenden Vertrages. Nach einem langen Transfersommer, bei dem der Ersatzgoalie von Brasiliens Nationalmannschaft für 40 Millionen Euro zu City geht, Stürmer kaum unter 80 Millionen Euro weggingen (Lukaku für 84 Millionen zu Manchester United, Real-Reservist Morata für 80 Millionen zu Chelsea), juckt uns das alles nicht mehr gross. Wir geniessen, mehr oder weniger, die Regenschlacht unserer weiterhin verlustpunktlosen Nationalmannschaft – und Federers nächsten Zittersieg. Natürlich drin, mit einer heissen Tasse Tee. Aber kerngesund und froh, dass wir unsere Leser nicht täglich mit neuen Gerüchten jenseits der 100 Millionen Euro belästigen müssen. Temperatur: 36,5 Grad.

Unser Highlight vom Deadline-Day: Das 3:0 gegen Andorra. Video: SRF.

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