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So läuft der Kampf um Marcel Koller

Österreichs Nationalspieler fordern trotz verpasster WM-Qualifikation die Vertragsverlängerung mit Teamchef Marcel Koller. Warum das für den ÖFB ein äusserst schwieriges Unterfangen wird.

Österreichs Nationalcoach Marcel Koller wirkte an der Pressekonferenz vor dem letzten WM-Qualifikationsspiel gegen die Färöer zwischendurch auch nachdenklich. Viele Indizien sprechen dafür, dass es am Dienstag beim 3:0-Sieg das letzte Spiel für den Zürcher als österreichischer Nationalcoach war.
Österreichs Nationalcoach Marcel Koller wirkte an der Pressekonferenz vor dem letzten WM-Qualifikationsspiel gegen die Färöer zwischendurch auch nachdenklich. Viele Indizien sprechen dafür, dass es am Dienstag beim 3:0-Sieg das letzte Spiel für den Zürcher als österreichischer Nationalcoach war.
Keystone
Daran dürfte auch Österreichs Präsident Leo Windtner (l.) nichts mehr ändern können. Er wird Koller, der wohl in die Bundesliga zu Nürnberg geht, kaum noch umstimmen können.
Daran dürfte auch Österreichs Präsident Leo Windtner (l.) nichts mehr ändern können. Er wird Koller, der wohl in die Bundesliga zu Nürnberg geht, kaum noch umstimmen können.
Keystone
Der Bayern-Star ist sich auch nicht zu schade, Trainingsutensilien auf den Platz zu schleppen.
Der Bayern-Star ist sich auch nicht zu schade, Trainingsutensilien auf den Platz zu schleppen.
Keystone
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ÖFB-Präsident Leo Windtner neigt zu Selbstüberschätzung und Überheblichkeit. Er glaubt ernsthaft, im Kampf um Marcel Koller am längeren Hebel zu sitzen. Windtner zeigt sich überrascht von den Spekulationen um ein mögliches Engagement Marcel Kollers beim bisher sieglosen Bundesligisten 1. FC Nürnberg, der nach einem miserablen Saisonstart mit bloss fünf Punkten aus acht Runden auf dem drittletzten Tabellenrang steht. «Die österreichische Nationalelf müsste für ihn attraktiver sein als ein deutscher Nachzügler», sagte Windtner dem Blatt «Österreich» süffisant. Wenn er sich da nur nicht täuscht, auch wenn Kollers Berater Dino Lamberti die Spekulationen um Koller nicht kommentieren will und gegenüber Redaktion Tamedia einzig sagt: «Unser erster Ansprechpartner bleibt der österreichische Fussballverband.»

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