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St. Gallen siegt dank Fehlentscheid

Der FC St. Gallen hat die rote Laterne durch einen 3:1-Sieg im Direktduell an die AC Bellinzona abgegeben. Ohne einen kapitalen Fehlentscheid von Referee Jérôme Laperrière wäre das Spiel aber wohl anders ausgegangen.

Die heiss diskutierte Szene im Kellerduell zwischen der AC Bellinzona und dem als Schlusslicht angereisten FC St. Gallen ereignete sich in der 76. Minute: Bellinzonas Frank Feltscher stürmte alleine auf St. Gallens Goalie Daniel Lopar zu, zog an ihm vorbei Richtung Tor und fiel nach einer eindeutigen Berührung. Schiedsrichter Jérôme Laperrière pfiff, allerdings Eckball statt Elfmeter. Die Tessiner protestierten wild, fanden aber kein Gehör. So blieb auch Lopar die eigentlich fällige rote Karte erspart. Stattdessen musste der wütende ACB-Coach Carlo Tebi auf die Tribüne.

Bellinzona trifft Pfosten und Latte

Doch damit nicht genug: Quasi im Gegenzug entschied Laperrière auf Elfmeter für die Gäste aus der Ostschweiz. Edusei hatte sich Alberto Regazzoni ein wenig gar ungeschickt in den Weg gestellt. Ein harter, aber vertretbarer Entscheid. Oscar Scarione behielt vom Penaltypunkt aus kühlen Kopf und erzielte im Duell mit ACB-Goalie Zotti sicher das goldene 2:1 für den FC St. Gallen. Regazzoni stellte den St. Galler Sieg in der 86. Minute mit seinem Treffer zum 3:1-Endstand sicher. Die Erleichterung beim FCSG war natürlich riesengross. Trainer Jeff Saibene gab so auch freimütig zu, dass seine Spieler das Glück auf ihrer Seite hatten. Dies war unter anderem beim Lattenkopfball von Mattila und dem Pfostenkopfball von Konan der Fall gewesen.

Schwacher Trost für Lustrinelli

Das 1:0 für St. Gallen hatte Brice Owona in der 15. Minute im Anschluss an einen Freistoss von Marco Hämmerli erzielt. Der zwischenzeitliche Ausgleich der AC Bellinzona fiel in der 45. Minute nach einem Abstoss von Zotti und einer Verlängerung von Konan durch Mauro Lustrinelli, der den Ball gekonnt mitnahm. Für Lustrinelli war es bereits der 14. Saisontreffer. Ein schwacher Trost angesichts der bitteren Niederlage, die seinen Klub der Challenge League bedrohlich nahe bringt. Das Schiedsrichtergespann musste nach dem Schlusspfiff vor den wütenden Tessinern beschützt werden. Bellinzonas Spieler mussten sich erst einmal hinter der verschlossenen Kabinentür beruhigen.

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