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Zwei Jahre Stadionverbot wegen Skandal-Plakat

Drei der Urheber hinter dem sexistischen Banner beim Fussballspiel Winterthur gegen Schaffhausen sind identifiziert.

Das Banner des Anstosses. (Bild: Sarah Akanji, Twitter)
Das Banner des Anstosses. (Bild: Sarah Akanji, Twitter)

Die Empörung in der Schweiz war gross: Anhänger des FC Schaffhausen schockierten beim Spiel in Winterthur mit einem Banner, das zu Gewalt gegen Frauen aufrief. «Winti Fraue figgä und verhaue», stand darauf geschrieben – weshalb die Winterthurer Polizei ein Ermittlungsverfahren wegen öffentlichem Aufruf zu Verbrechen oder Gewalttätigkeit einleitete. Die Swiss Football League (SFL) eröffnete zudem ein Verfahren gegen den FC Schaffhausen.

Dank der Zusammenarbeit seien drei Urheber identifiziert worden, teilte die Liga heute Mittwoch mit. Diese werden mit einem zweijährigen Stadionverbot in der ganzen Schweiz belegt. Nach weiteren Beteiligten werde gefahndet.

Kein Platz für Sexismus

Die Liga verurteile den Vorfall noch einmal in aller Schärfe. Sexismus und jede Form von Diskriminierung hätten im Schweizer Fussball keinen Platz. «Wer sich in unserem Stadien in irgend einer Art diskriminierend, zum Beispiel sexistisch, rassistisch oder homophob äussert, muss mit allen Konsequenzen rechnen», wird Geschäftsführer Claudius Schäfer in der Mitteilung zitiert.

Auch der FC Schaffhausen distanzierte sich in aller Form von Diskriminierung, Gewalt und Sexismus und verurteilte die Aktion seiner Anhänger. Er verhängte zudem – unabhängig von der Polizeilichen Überprüfung, ob ein Tatbestand erfüllt ist – eine dreijährige Stadionsperre für die Verursacher und Hersteller der Transparente.

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