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Steffen wechselt zu Wolfsburg – Stocker kehrt zurück

Nun ist es fix: Renato Steffen verlässt den FC Basel. Den Nationalspieler zieht es in die Bundesliga. Ein anderer Ex-Basler wird ihn ersetzen.

Renato Steffen trug zum Erfolg des FC Basel auf nationaler und internationaler Ebene – wie hier in der Champions League gegen Manchester United – bei.
Renato Steffen trug zum Erfolg des FC Basel auf nationaler und internationaler Ebene – wie hier in der Champions League gegen Manchester United – bei.
Keystone
Mit dem FCB feierte Steffen zwei Meistertitel und einen Cup-Sieg, wie hier im vergangenen Mai nach dem gewonnenen Final gegen Sion.
Mit dem FCB feierte Steffen zwei Meistertitel und einen Cup-Sieg, wie hier im vergangenen Mai nach dem gewonnenen Final gegen Sion.
Keystone
Der Aargauer polarisiert auf und neben dem Platz.
Der Aargauer polarisiert auf und neben dem Platz.
Keystone
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Der Wechsel von Renato Steffen vom FC Basel zum VfL Wolfsburg ist nun offiziell. Der 26-jährige Flügel unterschrieb beim Bundesligisten einen Vertrag bis 2021. Die beiden Vereine bestätigten, was am Dienstag bereits durchgesickert war. Die Ablösesumme wurde nicht bekannt. Die beiden Vereine bestätigten die in den Medien verbreiteten 1,75 Millionen Euro nicht. Steffen hatte bei Basel noch einen Vertrag bis 2020.

Sechs Monate nach den Abgängen von Diego Benaglio und Ricardo Rodriguez steht beim VfL Wolfsburg damit wieder ein Schweizer Fussballer unter Vertrag. Trainer Martin Schmidt, ebenfalls ein Schweizer, sagte nach der Verpflichtung des fünffachen Internationalen: «Renato ist ein echter Mentalitätsspieler, ein Fighter, der sich immer voll reinhängt und der sich durch seine Effizienz sowie seinen Einsatzwillen auszeichnet.»

Abstiegs- statt Titelkampf

Steffen kommt mit beachtlichen Werten aus der Super League nach Deutschland. In 149 Spielen schoss er für Thun, die Young Boys und den FC Basel als offensiver Mittelfeldspieler (oder Flügel) 35 Tore und bereitete 36 Treffer vor. Nach seinem Wechsel von den Young Boys zum FC Basel in der Winterpause der Saison 2015/16 wurde Steffen mit dem FCB zwei Mal Meister und einmal Cupsieger.

Steffen stellte sich in Wolfsburg mit folgenden Worten vor: «Mein Ziel ist es, jetzt der Mannschaft so schnell wie möglich helfen zu können.» Der Aargauer findet sich in den nächsten Monaten auch bezüglich Zielsetzungen in einer neuen Realität wieder. Statt mit dem FC Basel um den Meistertitel und in den Achtelfinals der Champions League zu spielen, geht es mit dem VfL Wolfsburg im Frühjahr in erster Linie wohl um den Klassenerhalt. Vor der am kommenden Wochenende beginnenden Rückrunde ist der Klub aus Niedersachsen auf Platz 12 klassiert - und nur vier Punkte von einem Abstiegsplatz entfernt. Umgekehrt beträgt der Rückstand auf den 6. Rang aktuell neun Punkte.

Stocker kehrt zum FCB zurück

Mit Valentin Stocker (Hertha Berlin) kehrt ein weiterer Bundesliga-Spieler zu Basel zurück. Der Schweizer Serien-Meister hatte vor wenigen Wochen Fabian Frei von Mainz zurückgeholt. Der 28-jährige Offensivspieler Stocker kommt ablösefrei vom Bundesligisten Hertha Berlin und erhält einen Vertrag bis 2021 beim aktuellen Zweiten der Super League.

Die Rückkehr von Stocker zu Basel stand schon seit geraumer Zeit zur Debatte. Nun soll er die Lücke schliessen, die durch Steffens Abgang entstanden ist.

Stocker absolvierte in dreieinhalb Jahren 76 Pflichtspiele für Hertha Berlin, verlor aber in dieser Zeit auch seinen Platz im Kader der Schweizer Nationalmannschaft. In 68 Bundesliga-Partien erzielte Stocker acht Tore und zwölf Assists. In der Bundesliga-Vorrunde war er nur noch zu drei Kurzeinsätzen (total 49 Minuten) gekommen.

(SDA)

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