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Streller verletzt: Wer schiesst jetzt die Tore?

Nach dem Abgang von Raul Bobadilla verschärft sich die Stürmer-Situation beim FC Basel noch zusätzlich: Marco Streller ist verletzt, sein Einsatz gegen Ludogorez Rasgrad fraglich.

Der Captain am Boden: Ausgerechnet jetzt ist Marco Streller verletzt.
Der Captain am Boden: Ausgerechnet jetzt ist Marco Streller verletzt.
Keystone

Kaum ist das Problem Raul Bobadilla erledigt – der Argentinier wechselt zum FC Augsburg –, verschärft sich die Situation im Angriff des FC Basel drastisch. Marco Streller hat sich eine Wadenzerrung zugezogen und wird am Samstag im Cupspiel gegen den BSC Old Boys nicht zur Verfügung stehen. Und auch das Playoff-Hinspiel gegen den bulgarischen Meister Ludogorez Rasgrad steht auf der Kippe. «Es wird ein Wettlauf gegen die Zeit», sagt Murat Yakin.

Wer soll nun also die Basler Tore schiessen? Möglich ist ein 4-3-3-System ohne echten Stürmer, wie es Yakin in St. Gallen mit mässigem Erfolg praktizierte. Die andere Variante ist, Mohamed Salah als Sturmspitze aufzustellen. Yakin betonte schon letzte Saison, dass der Ägypter auch ganz vorne agieren könne. Angesichts Salahs Abschlussschwäche und der Tatsache, dass der 21-Jährige mit seiner Schnelligkeit am Flügel besser aufgehoben ist, kann das aber keine längerfristige Lösung sein. Zumal dann am rechten Flügel eine Baustelle aufgemacht würde, denn Stephan Andrist und David Degen strotzen momentan nicht gerade vor Selbstvertrauen. Es gibt nur eines: Ein Stürmer muss her. Vielleicht revidiert Yakin in dieser brisanten Situation seine Meinung über Eren Derdiyok oder Mladen Petric.

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