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Thomas Häberli übernimmt beim FC Luzern

Die Innerschweizer haben einen Nachfolger für René Weiler gefunden. Per sofort übernimmt Häberli in Luzern

Am 16. Dezember 2019 trennt sich der FCL schon wieder von Thomas Häberli.
Am 16. Dezember 2019 trennt sich der FCL schon wieder von Thomas Häberli.
Urs Flueeler, Keystone
Häberli übernahm im Februar 2019 den Cheftrainerposten von René Weiler.
Häberli übernahm im Februar 2019 den Cheftrainerposten von René Weiler.
Gian Ehrenzeller, Keystone
2004 absolvierte Häberli gegen die Faröer Inseln sein einziges Länderspiel für die Schweiz. Für die EM 2008 stand er im vorläufigen Aufgebot, schaffte den letzten Kaderschnitt aber nicht.
2004 absolvierte Häberli gegen die Faröer Inseln sein einziges Länderspiel für die Schweiz. Für die EM 2008 stand er im vorläufigen Aufgebot, schaffte den letzten Kaderschnitt aber nicht.
Karl Mathis, Keystone
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Der Nachfolger des beurlaubten René Weiler als Cheftrainer des FC Luzern heisst Thomas Häberli. Der 44-jährige gebürtige Luzerner kehrt damit beruflich in seine Heimat zurück.

Beim aktuellen Siebten der Super League erhielt Häberli einen Vertrag bis Saisonende. Für den früheren Stürmer und offensiven Mittelfeldspieler Häberli ist es der erste Cheftrainer-Posten. Nachdem er die Spielerkarriere 2009 beendet hatte, war er ab 2010 als Nachwuchstrainer bei den Young Boys und seit 2013 unter anderem ebenfalls für den Nachwuchs beim FC Basel tätig. Im Schweizer Verband wirkte er zudem später beispielsweise als Stürmertrainer bei der U-17.

Neun Jahre seiner Profilaufbahn verbrachte Häberli ab 2000 bei den Young Boys. In Bern gehörte er zu den treusten und beliebtesten Spielern. In der Saison 2007/08, als YB den Meistertitel im Finish gegen den FCB verpasste, war Häberli mit 18 Toren Zweiter der Torschützenliste, hinter seinem Teamgefährten Hakan Yakin. Ebenfalls 2008 traten «Züri West», angeführt von YB-Fan Kuno Lauener, als «The Häberlis» am 110-Jahre-Jubiläum des Vereins im Stade de Suisse auf.

Sportchef Meyer ist von Häberli «überzeugt»

Zuletzt arbeitete Häberli beim FC Basel als Spielerentwickler und als einer der Assistenten von Cheftrainer Marcel Koller. Häberli gab die Anstellung in der Winterpause unter unklaren Umständen auf. Dem Vernehmen nach haben sich Basel und Häberli «in gegenseitigem Einvernehmen» getrennt. Es hiess zudem, Häberli wolle sich für eine mögliche Anstellung als Cheftrainer in einem andern Verein freihalten.

Für den Luzerner Sportchef Remo Meyer ist klar: «Häberli hat während seinen Anstellungen im Nachwuchs von YB und Basel bewiesen, dass er junge und hungrige Spieler weiterentwickeln kann, und diese zu führen weiss - für unsere sportliche Strategie ist dies von zentraler Bedeutung. Aufgrund seiner Erfahrungen als Assistenztrainer bei YB und Basel sind wir auch davon überzeugt, dass er der Aufgabe gewachsen ist, die Verantwortung für ein Profiteam in der Schweiz zu übernehmen.»

Häberli wird am Freitagvormittag seine erste Trainingseinheit leiten.

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