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Torlos unter dem Mikroskop

Gareth Bale hätte alles für eine Weltkarriere in der Leichtathletik: Herz, Lunge, Beine. Als Fussballer von Real Madrid trifft der Waliser das Tor aber nicht oft genug.

Gareth Bale: Viele Sorgen in seinem Job bei Real Madrid.
Gareth Bale: Viele Sorgen in seinem Job bei Real Madrid.
Keystone
Der teure Einkauf wird nicht nur von Journalisten scharf kritisiert. Und ist er überhaupt im richtigen Fussballland und beim richtigen Club?
Der teure Einkauf wird nicht nur von Journalisten scharf kritisiert. Und ist er überhaupt im richtigen Fussballland und beim richtigen Club?
Keystone
Im Moment klappt das Zusammenspiel des hochkarätigen Sturm-Trios mit Karim Benzema, Bale und Cristiano Ronaldo(v. l.) überhaupt nicht. Dennoch sollten die Königlichen heute Abend die CL-Runde gegen Schalke problemlos überstehen.
Im Moment klappt das Zusammenspiel des hochkarätigen Sturm-Trios mit Karim Benzema, Bale und Cristiano Ronaldo(v. l.) überhaupt nicht. Dennoch sollten die Königlichen heute Abend die CL-Runde gegen Schalke problemlos überstehen.
Keystone
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Manchmal lohnt es sich, einem Fussballer genau zuzuhören beim Reden. Als Gareth Bale vor einigen Wochen in einem Gespräch mit einem englischen Sportmagazin gefragt wurde, wie es denn so sei bei Real Madrid, da antwortete der Stürmer mit einer bedenkenswerten Metapher. «Wie unter einem Mikroskop ist das hier», sagte er. Ein passendes Bild. Volk, Medien, Politik. In Spanien fokussieren alle auf diesen Sport. Zoomen die Figuren heran. Zerlegen, studieren, analysieren jede Bewegung, jeden Blick, jede Geste. Alles kommt unter die Lupe, wie im Labor eben. Und wenn das Forschungsobjekt die Erwartungen nicht erfüllt, dann urteilt die pseudowissenschaftliche Gemeinde, die da über dem Mikroskop hockt, recht unakademisch. Mit Geringschätzung, Pfiffen und Schmährufen gar. Man stellt sich das beengend vor, besonders in Madrid.

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