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United bremst Liverpools Siegesserie

In einem umkämpften Spiel trennen sich die Erzrivalen Manchester United und Liverpool 1:1. Wieder steht der VAR im Mittelpunkt.

Kein Durchkommen für Sadio Mané: Harry Maguire und Manchester United hatten die Liverpooler Offensive lange Zeit im Griff.
Kein Durchkommen für Sadio Mané: Harry Maguire und Manchester United hatten die Liverpooler Offensive lange Zeit im Griff.
Andrew Powell/Getty Images
Grosser Jubel im Old Trafford: Stürmer Marcus Rashford schoss United in Führung.
Grosser Jubel im Old Trafford: Stürmer Marcus Rashford schoss United in Führung.
Simon Stacpoole/Getty Images
Daniel James (unten) und Robertson kämpfen um den Ball. Flügelspieler James stellte die Abwehr von Liverpool mit seiner Schnelligkeit immer wieder vor Probleme.
Daniel James (unten) und Robertson kämpfen um den Ball. Flügelspieler James stellte die Abwehr von Liverpool mit seiner Schnelligkeit immer wieder vor Probleme.
Martin Rickett/Getty Images
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Tabellenführer Liverpool hat nach acht Siegen in Folge die ersten Punktverluste in der Premier League hinnehmen müssen. Lange sah es gegen Manchester United gar nach einer Niederlage aus. Marcus Rashford brachte den kriselnden Rekordmeister im Old Trafford in der 36. Minute in Führung. Der Treffer war höchst umstritten.

United-Verteidiger Lindelöf gewann gegen Origi den Ball – allerdings erst, nachdem er den Belgier ins Bein getreten und diesen so zu Fall gebracht hatte. Der Ball landete bei McTominay, danach bei James und der flankte in die Mitte. Dort konnte Rashford unbedrängt abschliessen. Trotz Überprüfung durch den Videoschiedsrichter zählte das Tor, sehr zum Unverständnis von Liverpool-Trainer Jürgen Klopp, der ein klares Foul an Origi gesehen hatte.

«Das Problem ist, dass der Referee es laufen lässt. Denn wir haben den VAR und der VAR möchte nicht den Referee überstimmen. Es macht keinen Sinn», sagte Klopp nach dem Spiel. «Für mich war es so klar. Ich habe die Bank beruhigt, weil ich mir sicher war, dass es zurückgenommen wird. Aber sie hatten das Momentum auf ihrer Seite.» Nichtsdestotrotz musste sich Liverpool den Vorwurf gefallen lassen, in dieser Situation schlecht verteidigt und allgemein in der ersten Halbzeit schwach gespielt zu haben. Der Führungstreffer war nicht unverdient. Kurz vor dem Pausenpfiff schoss Sadio Mané den vermeintlichen Ausgleich. Wieder griff der Videoschiedsrichter ein, wieder zum Nachteil von Liverpool. Das Tor wurde aberkannt, weil der Senegalese den Ball mit der Hand berührt hatte.

Wechsel bringen Verbesserung

In der zweiten Halbzeit beschränkte sich United vor allem aufs Verteidigen und setzte bei den Kontern auf die Schnelligkeit von James und Rashford. Klopp reagierte und wechselte unter anderem Adam Lallana ein. In der 85. Minute stand der Engländer goldrichtig. Er verwertete die Flanke von Robertson zum 1:1 und sicherte dem Auswärtsteam einen Punkt. Xherdan Shaqiri stand wegen seiner Verletzung nicht im Aufgebot.

Mit 25 Punkten führt Liverpool die Rangliste mit sechs Punkten vor Titelverteidiger Manchester City an. United steht mit zehn Punkten auf Rang 13 und hat seinem unter Druck geratenen Trainer Ole Gunnar Solskjaer mit einer beherzten und ansprechenden Leistung etwas Luft verschafft.

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