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Vier Bulgaren nach Skandalspiel verhaftet

Die Engländer wurden in Bulgarien Opfer von rassistischen Anfeindungen. Nun wurden erste mutmassliche Täter festgenommen.

Nach dem Skandalspiel in Sofia gegen England gibt der bulgarische Nationaltrainer Krassimir Balakov seinen Rücktritt bekannt.
Nach dem Skandalspiel in Sofia gegen England gibt der bulgarische Nationaltrainer Krassimir Balakov seinen Rücktritt bekannt.
John Walton, Keystone
Am Mittwoch waren bereits vier Bulgaren festgenommen worden. Sie sollen zu jenen Anhängern gehören, die im Stadion von Sofia mit rassistischen Parolen und Gesten auffielen.
Am Mittwoch waren bereits vier Bulgaren festgenommen worden. Sie sollen zu jenen Anhängern gehören, die im Stadion von Sofia mit rassistischen Parolen und Gesten auffielen.
Interior Ministry of Bulgaria via AP
Sterling selbst kennt das Gefühl. Auch im März in Montenegro wurde er mit Affenlauten eingedeckt. Bei seinem Torjubel reagierte er mit zwei Fingern an den Ohren, «ich höre euch nicht». Auch dieses Spiel gewann England hoch, 5:1.
Sterling selbst kennt das Gefühl. Auch im März in Montenegro wurde er mit Affenlauten eingedeckt. Bei seinem Torjubel reagierte er mit zwei Fingern an den Ohren, «ich höre euch nicht». Auch dieses Spiel gewann England hoch, 5:1.
Michael Regan/Getty Images
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In Bulgarien sind nach den Rassismus-Vorfällen beim EM-Qualifikationsspiel gegen England vier bulgarische Anhänger festgenommen worden. Die Männer werden verdächtigt, an den Entgleisungen im Stadion beteiligt gewesen zu sein. Das teilte die bulgarische Polizei zum Auftakt einer Aktion zur Feststellung der Verantwortlichen für die Rassismus-Vorfälle vom Montagabend im Wassil-Lewski-Stadion in Sofia mit.

Bei der Partie in Sofia waren die englischen Nationalspieler Raheem Sterling und Tyrone Mings mit Affenlauten von der Tribüne attackiert worden. Zudem zeigten einige Zuschauer den Hitlergruss. Das Spiel wurde in der ersten Halbzeit zweimal unterbrochen, dann aber beendet. England gewann 6:0, unter anderem durch zwei Tore von Sterling. Dieser schrieb danach auf Twitter: «Es tut mir leid für Bulgarien, dass sie von solchen Idioten repräsentiert werden.»

Wegen der Ereignisse trat der Präsident des bulgarischen Fussballverbandes, Borisslaw Michailow, am Dienstag nach Aufforderung des bulgarischen Regierungschefs Boiko Borissow zurück. In der Verbandszentrale in Bojana bei Sofia begann kurz darauf eine polizeiliche Überprüfung wegen Korruptionsverdachts. Die Uefa hat eine Untersuchung gegen Bulgarien eingeleitet.

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