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Vier Tore reichen Werder in der Europe League nicht

Die Achtelfinal-Rückspiele standen im Zeichen von Aufholjagden. Fulham gelang durch ein 4:1 gegen Juventus ein Happy-End, doch Bremen fehlte gegen Valencia nur ein Tor.

Die spanischen Europameister David Villa und David Silva prägten lange Zeit einen imposanten Auftritt von Valencia. Nach dem 1:1 im Heimspiel übernahmen die Spanier bei Werder Bremen sofort die Initiative und führten nach 14 Minuten 2:0 und zur Pause 3:1. EM- Torschützenkönig Villa traf zweimal jeweils nach Vorarbeit Silvas. Und auch das zwischenzeitliche 2:0 durch Mata hatte Mittelfeldspieler Silva mit seinem linken Fuss vorbereitet.

Doch so sehr die Offensive Valencias überzeugte, so sehr stand die Abwehr in der Schlussphase im Brennpunkt. Bremen holte das 1:3 auf und glich auch nach Villas drittem Tor nochmals aus (Pizarro/85.). Fast eine Halbzeit lang bestürmte der Bundesligist das spanische Tor. Die besten Chancen, um die Wende zu realisieren, erspielten sich die Bremer in den Minuten nach dem 3:3, als Mesut Özil und Marko Marin zweimal knapp an Valencias Keeper Cesar scheiterten. Am Ende reichte der spektakuläre Ansturm nicht; wegen defensiver Schwächen verpasste Bremen als Vorjahres-Finalist die Viertelfinals.

Hamburg für das Viertelfinale qualifiziert

Probleme in der eigenen Zone hatte auch der HSV: Er kassierte bei Anderlecht vier Tore. Doch weil er drei Treffer erzielte und mit einem 3:1-Vorsprung ins Rückspiel gegangen war, reichte es für die nächste Runde. Zittern musste der Bundesligist, nachdem Anderlecht innerhalb von sieben Minuten mit einerm Doppeschlag auf 4:2 erhöht hatte. Doch der fünfte Treffer für den 29-fachen belgischen Meister fiel nicht mehr. Mladen Petric sorgte eine Viertelstunde vor dem Ende mit seinem zweiten Tor in der Europa League für die Entscheidung.

Ein Triumph für Fulhams Trainer Hodgson

Der frühere Schweizer Nationalcoach Roy Hodgson hat Fulham den grössten internationalen Erfolg der Vereinsgeschichte beschert. Nach dem 4:1 gegen Juventus Turin stehen die Londoner erstmals unter den letzten acht eines europäischen Wettbewerbs. Es war ein denkwürdiges Spiel in der Craven Cottage, dessen alt-ehrwürdige Holztribünen nach dem entscheidenden 4:1 durch den eingewechselten Dempsey bebten. Mit einem gefühlvollen Lob düpierte er den zu weit vor dem Tor postierten Goalie Nummer 3 der Juve, den bald 40- jährigen Antonio Chimenti.

Dieses Tor war der Endpunkt an einem Abend, der aus Sicht der Turiner nach dem 3:1 aus dem Hinspiel dank des Treffers von David Trezeguet wie nach Plan begonnen, dann aber eine völlig missratene Fortsetzung erlebt hatte. Beim Stande von 1:1 flog Captain Fabio Cannavaro wegen einer Notbremse vom Platz, obwohl er nicht der letzte Verteidiger gewesen war, der die Torchance hätte verhindern können. Und kurz nach der Pause pfiff Schiedsrichter Kuipers einen strengen Penalty nach dem Handspiel Diegos. Der Arm des Brasilianers machte keine Bewegung zum Ball. Den Elfmeter hätte Kuipers nicht geben müssen.

Wolfsburg siegt in der Verlängerung

Der VfL Wolfsburg, erneut mit dem jungen Schweizer Marwin Hitz anstelle des rekonvaleszenten Diego Benaglio im Tor, setzte sich im Duell zweier Champions-League-Teilnehmer gegen den alten und neuen Meister Rubin Kasan in der Verlängerung 2:1 durch. Kurz vor Schluss gelang Christian Gentner das entscheidende Tor.

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