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Vier Treffer, ein verschossener Penalty und der Stolperer Petkovics

Es war ein surrealer Abend in San Marino: 2289 Leute schauten dem Spiel der Schweiz gegen San Marino zu. 4:0 das Score, emotionslos der Abgang.

Thomas Schifferle, San Marino
Die Partie in Serravalle war erst 10 Minuten alt, als Haris Seferovic das Skore eröffnete; er traf nach einer herrlichen Flanke von Pajtim Kasami zum frühen 1:0. Dass der Schiedsrichter übersah, wie er knapp im Offside stand, war sein Glück.
Die Partie in Serravalle war erst 10 Minuten alt, als Haris Seferovic das Skore eröffnete; er traf nach einer herrlichen Flanke von Pajtim Kasami zum frühen 1:0. Dass der Schiedsrichter übersah, wie er knapp im Offside stand, war sein Glück.
Keystone
Ein zünftiges Getümmel vor dem Tor der Sanmarinesen – und Pajtim Kasami mittendrin. Allerdings war es in dieser Szene der verdeckte Blerim Dzemaili, der mit dem Kopf das 3:0 erzielte.
Ein zünftiges Getümmel vor dem Tor der Sanmarinesen – und Pajtim Kasami mittendrin. Allerdings war es in dieser Szene der verdeckte Blerim Dzemaili, der mit dem Kopf das 3:0 erzielte.
Reuters
Für den Mittelfeldspieler von Galatasaray (rechts) sind Tore im Nationalteam keine alltägliche Sache. Das 3:0 gegen San Marino war erst sein dritter Treffer für die Schweiz und sein persönlicher Lohn für eine kämpferische Leistung.
Für den Mittelfeldspieler von Galatasaray (rechts) sind Tore im Nationalteam keine alltägliche Sache. Das 3:0 gegen San Marino war erst sein dritter Treffer für die Schweiz und sein persönlicher Lohn für eine kämpferische Leistung.
Reuters
In der zweiten Halbzeit agierten die Schweizer weit glanzloser als noch vor dem Pausenpfiff, sie waren auf Kontrolle bedacht statt auf Powerfussball. Haris Seferovic, anfangs noch beschwingt, mühte sich zunehmend mit den Verteidigern ab.
In der zweiten Halbzeit agierten die Schweizer weit glanzloser als noch vor dem Pausenpfiff, sie waren auf Kontrolle bedacht statt auf Powerfussball. Haris Seferovic, anfangs noch beschwingt, mühte sich zunehmend mit den Verteidigern ab.
AFP
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Als Vladimir Petkovic vor dem Spiel zum Interview beim Tessiner Fernsehen ging, übersah er einen kleinen Absatz und geriet kurz ins Stolpern. Es war der schwierigste Moment für einen Schweizer an diesem ganzen Abend in San Marino.

1:0 stand es nach 10 Minuten, 3:0 nach einer halben Stunde, 4:0 am Ende, nur 4:0. Die Schweizer hatten Chancen genug, um vier, fünf Spiele zu entscheiden. Das sprach für ihre Überlegenheit, die krass war, und nicht weniger für Überforderung des Gegners. Wobei das in diesem Fall als Wertung nicht passte: Die San Marinesen gaben keinen Gegner ab, sie standen einfach nur gleichzeitig mit den Schweizern auf dem Platz.

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