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Was halten Sie von Retortenclubs?

Aufsteiger RB Leipzig ist Leader der Bundesliga. Er ist aber auch der meistgehasste Club Deutschlands – zu Recht? Stimmen Sie ab!

Die Kampagne «Nein zu RB! Für euch nur Marketing – Für uns Lebenssinn!» wurde 2014 von verschiedenen Ultra- und Fangruppen gegründet.
Die Kampagne «Nein zu RB! Für euch nur Marketing – Für uns Lebenssinn!» wurde 2014 von verschiedenen Ultra- und Fangruppen gegründet.
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In fast jedem Stadion, in dem RB Leipzig antritt, sind Spruchbänder gegen den «Marketingverein» zu sehen.
In fast jedem Stadion, in dem RB Leipzig antritt, sind Spruchbänder gegen den «Marketingverein» zu sehen.
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«Wir sind die, die ihr gern wärt»: Nochmals die Fans von Dynamo Dresden. Im Cupspiel griffen sie zu drastischeren Massnahmen als einem Spruchband und warfen den Kopf eines toten Bullen auf den Platz.
«Wir sind die, die ihr gern wärt»: Nochmals die Fans von Dynamo Dresden. Im Cupspiel griffen sie zu drastischeren Massnahmen als einem Spruchband und warfen den Kopf eines toten Bullen auf den Platz.
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Eigentlich ist die Geschichte wunderbar: Nach 11. Runden der Bundesliga steht der Aufsteiger zuoberst, hat sogar die übermächtigen Bayern düpiert. Doch der RasenBallsport Leipzig ist der meistgehasste Club Deutschlands. Statt das er als «nächstes Leicester» gefeiert wird, steht er für alles Schlechte im modernen Fussball.

Leipzig wurde 2009 von Red Bull gegründet. Der Club übernahm den Startplatz des SSV Markranstädt in der fünftklassigen Oberliga. Weil der DFB Marken im Clubnamen nicht erlaubt, entstand RasenBallsport Leipzig. In seine erste Saison startete der Club ohne offizielles Logo, da auch dieses vom DFB abgelehnt wurde – es erinnerte zu sehr an den roten Bullen auf den Dosen.

In sieben Saisons kletterten die Leipziger bis in die 1. Bundesliga, stiessen dabei aber immer auf grössere Abneigung. Das liegt nicht nur an seinem Marketing-Auftreten und der fehlenden Tradition, sondern auch daran, dass der Club faktisch von Red Bull kontrolliert wird. Mitglieder haben – anders als bei den anderen Bundesliga-Vereinen – kein Stimmrecht. Seit 2014 haben sich darum verschiedene Supporter zur Kampagne «Nein zu RB» zusammengetan.

Nun fragen wir Sie, liebe Redaktion Tamedia-Leserinnen und Leser: Was halten Sie von solchen Clubs?

Viele Fussballfans sehen Leipzig erst als Anfang der absoluten Vermarktung des Fussballs. Die Supporter des SC Freiburg, dem heutigen Gegner Leipzigs, haben sich in einem satirischen Video die Zukunft der Bundesliga ausgemalt.

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