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Was, wenn das Unmögliche doch passiert?

Ausgerechnet der Weltmeister muss am letzten Tag der EM-Qualifikation noch zittern. Das wären die Folgen einer deutschen Niederlage.

Ein Punkt gegen Georgien, und alles ist gut: Bundestrainer Löw wirkt trotzdem angespannt.
Ein Punkt gegen Georgien, und alles ist gut: Bundestrainer Löw wirkt trotzdem angespannt.
Keystone

Punktet Deutschland am Sonntagabend in Leipzig gegen Aussenseiter Georgien ist die jüngste 0:1-Niederlage in Irland Makulatur und die Mannschaft von Trainer Joachim Löw definitiv für die EM-Endrunde qualifiziert. Bei einer Niederlage aber muss es im Parallelspiel zwischen Polen und Irland in Warschau einen Sieger geben, sonst stürzt der Weltmeister auf den 3. Rang der Qualifikationsgruppe D ab. Der bedeutet wahrscheinlich den Gang ins Playoff, nur der beste Dritte schafft es direkt ans Turnier vom kommenden Sommer in Frankreich.

Zittern müssen die Deutschen, weil sie gegen die beiden anderen Topteams ihrer Gruppe so schlecht ausgesehen haben: Aus den vier Partien gegen Polen und Irland resultierten für sie nur vier Punkte. Und das Uefa-Reglement besagt, dass im Fall von Punktgleichheit nicht die Tordifferenz, sondern der Quervergleich unter den jeweiligen Teams zählt. Dort sieht es derzeit so aus:

1. Irland 5 Punkte (3:2 Tore) 2. Polen 4 (4:4) 3. Deutschland 4 (4:5)

Nach einem Remis bei Polen – Irland und einer unwahrscheinlichen, aber möglichen deutschen Niederlage gegen Georgien, besässe Irland in jener Tabelle sechs Punkte, Polen deren fünf und der Weltmeister noch immer vier.

Passiert das Erwartete, und Deutschland qualifiziert sich mit einem Sieg oder Remis direkt, beginnt die Rechnerei für Polen und Irland. Da sich die beiden im Hinspiel in Dublin 1:1 trennten, behielten die Osteuropäer bei einem 0:0 oder 1:1 wegen der mehr erzielten Auswärtstore in den beiden direkten Duellen bzw. der besseren Gesamttordifferenz (+22 vs. +13) das bessere Ende für sich. Bei einem 2:2 oder einem noch torreicheren Remis läge Irland vorn.

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