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Wechselabsichten? Jetzt spricht Cristiano Ronaldo

Lange hat er geschwiegen, viel wurde spekuliert: Aus China meldet sich der Weltfussballer nun selber zu Wort.

Cristiano Ronaldo will mit Real Madrid weitere Titel gewinnen.
Cristiano Ronaldo will mit Real Madrid weitere Titel gewinnen.
Keystone

«Se queda.» «Er bleibt.» Zwei Worte, im Grundsatz relativ schlicht und ohne grossen Nachrichtenwert, und dennoch sind sie nicht nur in Spanien zur Mode geworden. Seit Barça-Verteidiger Gerard Piqué ein Foto mit Neymar auf Instagram veröffentlichte, begleitet von diesen Worten, wurden sie «Trending Topic», wie es im Zeitalter der sozialen Medien heisst. Neben zahlreichen Parodien auf Twitter, die auch einmal die Köpfe von Arsène Wenger und seinem abwanderungswilligen Star Alexis Sanchez zeigen, veröffentlichte auch Manchester-City-Neuzugang Benjamin Mendy ein Bild von sich bei der Vertragsunterschrift und schrieb in Anlehnung an Piqués Post: «Se firma» (übersetzt: «Man unterschreibt»).

Nun ist auch «Marca» auf den Zug aufgesprungen. Die Sportzeitung, in Spanien auch als Hausorgan von Real Madrid bekannt, zeigt auf der Frontseite seiner Ausgabe von Dienstag ein Foto von Cristiano Ronaldo; unten prangert gross in weisser Schrift auf hellblauem Grund: «Se queda.»

In einem Exklusivinterview sagte Cristiano Ronaldo, der sich derzeit in China auf PR-Tour befindet: «Es war genial, mit meinem Club wichtige Titel gewonnen zu haben. Es wäre schön, das in diesem Jahr zu wiederholen.» Anlass genug für das Madrider Blatt, den Verbleib des Weltstars zu verkünden.

Seit seine Steuerprobleme publik geworden sind, wurde heftig über einen Abgang des Portugiesen spekuliert. Er sei unglücklich in Spanien, gar sauer auf seinen Verein, der ihn zu wenig unterstützt haben soll. PSG und Manchester United galten als mögliche Abnehmer, neben den spendablen Chinesen zwei der wenigen Clubs, die sich den Weltfussballer leisten könnten.

Mittlerweile ist aber das Neymar-Thema heisser, und United-Trainer José Mourinho erklärte die Rückkehr von CR7 nach Old Trafford als unrealisierbar. Dazu sagte Reals Coach Zinedine Zidane, dass er fest mit seinem derzeit abwesenden Superstar plane. Nun scheint also auch diese Saga ein definitives Ende zu haben, obwohl Ronaldo nie wörtlich gesagt hat «Ich bleibe in Madrid» – ebenso wenig wie Neymar übrigens. Es ist aber davon auszugehen, dass «Ronaldos Club» nicht plötzlich PSG oder Manchester United heisst, weshalb «Marca» schon mal in die Zukunft blickt.

So wird der 32-Jährige am 31. Juli vor Gericht aussagen und wenige Tage später die Vorbereitung mit Real Madrid beginnen. Nach dem Halbfinal-Aus im Confed Cup bekam er von seinem Trainer verlängerten Urlaub genehmigt. Seinen ersten Einsatz für die Königlichen in diesem Sommer soll Ronaldo dann am 12. August im Hinspiel zum spanischen Supercup gegen Erzrivale FC Barcelona absolvieren – mindestens per Teileinsatz. Spätestens dann dürften die Real-Fans endgültig aufatmen.

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