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Weibliche Fehlpfiffe an der Frauen-WM

Dilettantische Entscheidungen rückten an der Frauen-Fussball-WM in Deutschland übers Wochenende die Schiedsrichterinnen weiter in schiefes Licht.

Klares Hands übersehen: Ref Gyoengyi Gaal aus Ungarn steht in der Kritik.
Klares Hands übersehen: Ref Gyoengyi Gaal aus Ungarn steht in der Kritik.
Keystone

Den bislang gröbsten Faux-pas leistete sich die Schiedsrichterin Gyoengyi Gaal aus Ungarn während der Partie Australien - Äquatorialguinea (3:2). Die afrikanische Verteidigerin Bruna fasste den vom Pfosten zurückprallenden Ball und hielt ihn für jedermann offensichtlich sekundenlang in der Hand, obwohl das Spiel nicht unterbrochen war. Bruna liess den Ball schliesslich fallen - die Schiedsrichterin entschied aber statt auf Penalty auf Weiterspielen.

Die Fifa sah sich gezwungen, noch vor der Pressekonferenz ein Statement zu verlesen: «Wir wissen alle, dass es eine Episode gab. Wir haben mit der Schiedsrichterin gesprochen. Sie sagt, dass es ihr leid tut, dass sie das klare Handspiel nicht gesehen hat.»

Für Empörung sorgte im zweiten Sonntagspiel auch das Führungstor der Brasilianerinnen gegen Norwegen (3:0). Die Starspielerin Marta stiess beidhändig die Gegenspielerin weg und zu Boden, ehe sie mit einem schönen Sololauf das 1:0 erzielte. Auch hier wollte die Schiedsrichterin nichts gesehen haben.

si/fal

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