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Wenn der Verband für Constantin entscheidet

Die Kontroll- und Disziplinarkommission des Schweizerischen Fussballverbandes (SFV) will den FC Sion nicht aus dem Cup-Wettbewerb verbannen.

Christian Constantin siegt vor Gericht: Wenigstens im Schweizer Cup bleiben die Resultate seines FC Sion unangetastet.
Christian Constantin siegt vor Gericht: Wenigstens im Schweizer Cup bleiben die Resultate seines FC Sion unangetastet.
Keystone

Die Verbandsjuristen lehnten einen entsprechenden Antrag des Challenge-League-Klubs FC Biel ab. Die Seeländer, die in den Viertelfinals an Sion gescheitert waren, argumentierten, der Club des umstrittenen Präsidenten Christian Constantin habe in den ersten beiden Runden gegen Colombier (5:0) und Nyon (2:1) jeweils Spieler eingesetzt, die nicht spielberechtigt waren. Dabei handelte es sich um fünf von sechs Spielern, die im letzten Sommer verpflichtet wurden, als die Walliser eigentlich keine Transfers hätten tätigen dürfen.

Für dieses Vergehen war der FC Sion im letzten Dezember vom Zentralvorstand des SFV mit einem Abzug von 36 Meisterschaftspunkten bestraft worden. Aus dem Cup wurde das Team aber nicht ausgeschlossen, was der FC Biel nun anprangerte.

Die Bieler sind gemäss der Kontroll- und Disziplinarkommission zu einem Protest aber nicht berechtigt, da sie an den fraglichen Partien nicht direkt beteiligt waren. Weder Colombier noch Nyon spielten gegen Sion unter Protest oder reichten Einsprache gegen die Spielwertung ein. Zudem sei die Beschwerde von Biel reichlich spät gekommen, so der SFV in seiner Mitteilung. Der Antrag hätte spätestens nach der Auslosung der Viertelfinals am 27. November 2011 eingereicht werden müssen.

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