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Wenn ein Weltstar über das Älterwerden philosophiert

Zlatan Ibrahimovic, Torjäger von Paris St-Germain, kam schon bei der Pressekonferenz zum heutigen Spiel gegen Chelsea gross in Fahrt.

PSG-Weltstar Zlatan Ibrahimovic kam an der Pressekonferenz zum Spiel in London gegen Chelsea auch ins Philosophieren.
PSG-Weltstar Zlatan Ibrahimovic kam an der Pressekonferenz zum Spiel in London gegen Chelsea auch ins Philosophieren.
Keystone
Grübelt der 34-Jährige etwa über sein fortgeschrittenes Fussballalter nach?
Grübelt der 34-Jährige etwa über sein fortgeschrittenes Fussballalter nach?
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Ibrahimovic will heute Abend gegen Chelsea wieder sein aggressives Gesicht zeigen.
Ibrahimovic will heute Abend gegen Chelsea wieder sein aggressives Gesicht zeigen.
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Heute Abend müssen die Franzosen im Rückspiel der Achtelfinals der Champions League bei Chelsea einen 2:1-Vorsprung verteidigen. Superstar Zlatan Ibrahimovic stürmte bei der Pressekonferenz zum Spiel schon mal los. Als der 34-Jährige auf sein Karriereende angesprochen wurde, meinte er cool, dass er sich gerade erst so richtig aufwärme. «Alter ist nur eine Zahl, und man ist nur so alt, wie man sich fühlt. Ich fühle mich sehr jung, denn diese Saison war bislang eine meiner besten. Ich mache mir über die Zukunft keine Sorgen, denn die Zukunft sieht nach dieser Saison sehr gut aus.»

«Wir befinden uns in der Gegenwart»

Im letzten Jahr wurde Ibrahimovic in London gegen Chelsea des Feldes verwiesen. Er denke aber nie an Revanche, entgegnete er auf eine entsprechende Frage. «Weil jedes Spiel ein neues Spiel ist, aber hoffentlich werde ich länger auf dem Platz bleiben als letztes Mal», sagte der Schwede. Was in der Vergangenheit passiert sei, gehöre in die Vergangenheit. «Und jetzt befinden wir uns in der Gegenwart.»

Obwohl Ibrahimovic ein Weltstar ist, kann er sich nach wie vor keinen grossen Titel auf seine Visitenkarte heften. Er wurde nie Welt- oder Europameister und konnte auch noch nie die Champions League gewinnen. Es sei nicht sein sehnlichster Wunsch, die Königsklasse zu gewinnen, versicherte Ibrahimovic. Als er noch jung gewesen sei, sei die Champions League eine Obsession gewesen.

«Es liegt am Trainer»

«Jetzt denke ich, dass es mich als Spieler nicht verändern wird, ob ich sie gewinne oder nicht. Ich hatte das Glück, viele Trophäen zu gewinnen. Ich hatte das Glück, für fantastische Clubs zu spielen, mit fantastischen Spielern. Ich könnte die Champions League dieses Jahr gewinnen, und ich werde mein Bestes geben, dass wir es schaffen, aber es würde mich als Spieler nicht verändern», doppelte er nach.

Und schliesslich liess sich Ibrahimovic an der Stamford Bridge auch noch über die Ausgangslage zum Spiel aus, in dem es einen 2:1-Vorsprung zu verwalten gilt. «Wir haben noch nichts Taktisches besprochen, oder wie wir das Spiel angehen werden – wir sind im Vorteil, weshalb es dieses Mal ein anderes Spiel wird», verriet er. Man habe aber nur eine Chance, wenn man das eigene Spiel durchziehe. «Das zu tun, was wir machen wollen. Es liegt am Trainer, wie wir spielen werden. Wir machen es so, wie es uns aufgetragen wird.»

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