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Wer sind die Stars um König Neymar?

Dem Brasilianer wird im Spiel von PSG eine einzigartige Rolle zukommen, er ist der Leader einer ohnehin schon starken Mannschaft. Ein Blick ins Pariser Kader.

Die Mannschaft von PSG im Training – noch ohne ihren neuen Superstar. Wer wartet auf Neymar?
Die Mannschaft von PSG im Training – noch ohne ihren neuen Superstar. Wer wartet auf Neymar?
Keystone
Edinson Cavani, 30. Der Mann aus Urugay war letzte Saison Torschützenkönig der Ligue 1. Er spielt eine ähnliche Position wie Luis Suarez beim FC Barcelona, trifft mit rechts, per Kopf oder per Penalty. Während Suarez 16/17 aber alleine vier Neymar-Tore vorbereitete, gelangen Cavani in der ganzen Saison auf 35 Tore nur vier Assists in der Ligue 1.
Edinson Cavani, 30. Der Mann aus Urugay war letzte Saison Torschützenkönig der Ligue 1. Er spielt eine ähnliche Position wie Luis Suarez beim FC Barcelona, trifft mit rechts, per Kopf oder per Penalty. Während Suarez 16/17 aber alleine vier Neymar-Tore vorbereitete, gelangen Cavani in der ganzen Saison auf 35 Tore nur vier Assists in der Ligue 1.
Keystone
Eine solche Stellung als «König von Paris», wie L'Equipe titelte, hatte zuvor nur einer Inne: Zlatan Ibrahimovic. Er verliess Paris vor einem Jahr, und schon wurde PSG nicht mehr Meister.
Eine solche Stellung als «König von Paris», wie L'Equipe titelte, hatte zuvor nur einer Inne: Zlatan Ibrahimovic. Er verliess Paris vor einem Jahr, und schon wurde PSG nicht mehr Meister.
Keystone
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«Ich kam nach Barcelona voller Herausforderungen», sagt Neymar in seinem Abschiedsvideo auf den sozialen Medien. Vier Jahre reichten, um in Spanien keine Herausforderungen mehr zu sehen. Neymar wurde zweimal spanischer Meister, gewann dreimal den Cup und 2015 die Champions League. Er wechselt zu einem Club, der in den letzten Jahren auf nationaler Ebene noch erfolgreicher war als Barcelona. Nur international scheiterte Paris Saint-Germain immer früh. Neymar wurde verpflichtet, damit die Besitzer aus Katar ihr unermüdliches Investieren auch in der Champions League belohnt sehen.

Mit Neymar kommt deshalb auch gehörig Druck nach Paris. Neben der Herausforderung Champions League gilt es auch, Monaco wieder vom nationalen Thron zu stossen – und Neymar ins Team zu integrieren. Ein Team, das auch ohne den 25-Jährigen ordentlich Fussball spielen könnte. Da sind Torschützenkönig Edinson Cavani, Ballkünstler Angel di Maria, Ballverteiler und Austeiler Marco Verratti und Weltmeister Julian Draxler, der Neymars Position spielt. Er könnte der Leidtragende des Rekordtransfers sein. Gut möglich, dass PSG bis Ende der Transferperiode noch mindestens einen Spieler verkaufen will, um die Bilanz für das Financial Fair Play zu schönen. Neben Neymar der prominenteste Zuzug ist Dani Alves, der die Defensive verstärkt. Die Brasilianer kennen sich aus dem Nationalteam und von gemeinsamen Jahren in Barcelona. Starensemble darf dieses Team vor allem offensiv genannt werden. Es bekommt einen neuen König, wie ihn «L’Equipe» betitelte.

Auf den Spuren von Ibrahimovic

Zuletzt fehlte PSG diese Figur, welche bis vor einem Jahr unbestritten Zlatan Ibrahimovic war. «König» oder «Löwe» nennt sich der Schwede selbstbewusst und benahm sich auch so auf dem Feld. In allen vier Spielzeiten war er bester Torschütze seiner Mannschaft, stand im Zentrum und wurde von den Mitspielern gesucht. Zwischen ihm, dem alten König, und Neymar, dem neuen, liegen 20 Zentimeter. Ihre Rollen auf dem Feld sind nur schon körperlich bedingt komplett verschieden.

Über Linksaussen kann Neymar das grösste Pariser Leid beenden. Es wird über die Champions League führen, wo Ibrahimovic mit Paris stets im Viertelfinal scheiterte, genau wie PSG im letzten Jahr an Barcelona. Trainer Unai Emery sagte: «Um die Champions League zu gewinnen, brauchen wir einen der besten fünf Spieler der Welt. Neymar gehört dazu.»

Gesagt, getan, Neymar ist da, ohne einen zweiten der besten fünf der Welt im Team zu haben. Nun steht ihm kein Messi mehr vor der Sonne, er wird Dreh- und Angelpunkt des Spiels sein. Die neuen Herausforderungen reizten ihn an PSG, nicht das grosse Geld. Zeit für den König, sich erneut zu beweisen.

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