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Wer wird Barças neuer Neymar?

Klopps Liebling, ein Supertalent und Ronaldos Lieblingsgegner: Das könnten Neymars Nachfolger bei Barcelona werden.

Der grosse Favorit auf die Neymar-Nachfolge ist ein anderer Brasilianer: Philippe Coutinho. Durch sein Profil ist er für den Barça-Fussball prädestiniert: schnell, trickreich, spielintelligent. Seine grossartige Schusstechnik wäre dazu ein willkommenes Überraschungselement. Ausserdem könnte der 25-Jährige neben dem linken Flügel auch die Position des Mittelfeldspielers abdecken. Gegen einen Transfer spricht, dass Liverpool-Trainer Jürgen Klopp mehrmals sagte, dass Coutinho nicht zum Verkauf stehe und sie gar nicht erst verhandeln werden. Und da ist noch seine Verletzungsanfälligkeit: In den letzten vier Saisons verpasste er wegen fünf verschiedener Blessuren total 31 Liverpool-Pflichtspiele.
Der grosse Favorit auf die Neymar-Nachfolge ist ein anderer Brasilianer: Philippe Coutinho. Durch sein Profil ist er für den Barça-Fussball prädestiniert: schnell, trickreich, spielintelligent. Seine grossartige Schusstechnik wäre dazu ein willkommenes Überraschungselement. Ausserdem könnte der 25-Jährige neben dem linken Flügel auch die Position des Mittelfeldspielers abdecken. Gegen einen Transfer spricht, dass Liverpool-Trainer Jürgen Klopp mehrmals sagte, dass Coutinho nicht zum Verkauf stehe und sie gar nicht erst verhandeln werden. Und da ist noch seine Verletzungsanfälligkeit: In den letzten vier Saisons verpasste er wegen fünf verschiedener Blessuren total 31 Liverpool-Pflichtspiele.
Keystone
Natürlich darf auch Kylian Mbappé in dieser Aufzählung nicht fehlen. Eigentlich passt er perfekt ins Suchprofil: Linksaussen, torgefährlich, schnell und gerade mal 18 Jahre jung. Und in der vergangenen Saison war er unverschämt gut. So gut, dass Real Madrid und Manchester City offenbar bereit sind, 180 Millionen Euro für ihn zu zahlen. Damit wären wir auch gleich beim Negativaspekt: Alleine die Verpflichtung Mbappés würde nahezu die ganzen Einnahmen verpulvern, ausserdem ist er mindestens noch eine zweite gute Saison schuldig. Dafür könnte Barça seinem Erzrivalen auf dem Transfermarkt eins auswischen – ein nicht zu unterschätzender Negativeffekt.
Natürlich darf auch Kylian Mbappé in dieser Aufzählung nicht fehlen. Eigentlich passt er perfekt ins Suchprofil: Linksaussen, torgefährlich, schnell und gerade mal 18 Jahre jung. Und in der vergangenen Saison war er unverschämt gut. So gut, dass Real Madrid und Manchester City offenbar bereit sind, 180 Millionen Euro für ihn zu zahlen. Damit wären wir auch gleich beim Negativaspekt: Alleine die Verpflichtung Mbappés würde nahezu die ganzen Einnahmen verpulvern, ausserdem ist er mindestens noch eine zweite gute Saison schuldig. Dafür könnte Barça seinem Erzrivalen auf dem Transfermarkt eins auswischen – ein nicht zu unterschätzender Negativeffekt.
Keystone
Obwohl, auch Eden Hazard wäre sofort und ohne Risiko eine sehr passende Alternative. Nach einem kurzen Tief war er in der abgelaufenen Saison einer der Hauptgründe, weshalb Chelsea englischer Meister wurde. Mit seiner Technik, aber vor allem auch mit seinen durch atemberaubende Antrittsschnelligkeit begünstigten Rhythmuswechseln passt er perfekt ins Barça-Schema. Es ist aber nicht davon auszugehen, dass Chelsea-Besitzer Roman Abramowitsch auch nur das mindeste Interesse daran hat, seinen Star abzugeben.
Obwohl, auch Eden Hazard wäre sofort und ohne Risiko eine sehr passende Alternative. Nach einem kurzen Tief war er in der abgelaufenen Saison einer der Hauptgründe, weshalb Chelsea englischer Meister wurde. Mit seiner Technik, aber vor allem auch mit seinen durch atemberaubende Antrittsschnelligkeit begünstigten Rhythmuswechseln passt er perfekt ins Barça-Schema. Es ist aber nicht davon auszugehen, dass Chelsea-Besitzer Roman Abramowitsch auch nur das mindeste Interesse daran hat, seinen Star abzugeben.
Keystone
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Es passiert wirklich. Neymar hat dem FC Barcelona mitgeteilt, dass er künftig lieber für PSG in der Ligue 1 spielen will. Damit verliert Barça einen Fussballer, der in den letzten Jahren immer wichtiger wurde und sich in seinen vier Saisons in «Blaugrana» perfekt ins Spielsystem integriert hat. Immerhin das Schmerzensgeld hat es in sich: Mindestens 222 Millionen Euro. Mit Betonung auf «mindestens». Denn der spanische Ligapräsident Javier Tebas hat schon angekündigt, die Bezahlung der Ausstiegsklausel nicht zu akzeptieren.

Neymar fährt vor, um sich von seinen Teamkollegen zu verabschieden. (Video: Tamedia/AFP)

Vorsichtshalber haben die Katalanen via soziale Medien verlauten lassen, dass sie den Starstürmer nicht für weniger Geld ziehen lassen werden. In Spanien wird davon ausgegangen, dass Barcelona entweder eine massiv höhere Ablösesumme verlangen wird oder zusätzlich zu den 222 Millionen einen Spieler aussuchen möchte. Das wäre dann auch die grosse Chance, den Wunschspieler Marco Verratti zu holen. In den vergangenen Monaten schrieben spanische Medien von einem massiven Interesse am Italiener, und auch der Mittelfeldmann wollte unbedingt in die katalanische Metropole. PSG hatte dafür kein Verständnis – und befahl Verratti, in Paris zu bleiben. Alleine schon als Machtdemonstration ist der 24-Jährige als Verhandlungsbasis nicht wegzudenken.

Die Kunst für Barcelona wird nun jedoch sein, die Hunderte von Millionen sinnvoll zu reinvestieren. Oberste Priorität hat jetzt die Verpflichtung eines Linksaussen, der Neymar bestmöglich ersetzen kann. Als Favorit gilt Liverpools Philippe Coutinho, eigentlich ein offensiver Mittelfeldspieler, der aber genauso gut auch auf dem Flügel spielen kann. Ins Profil des schnellen, spielintelligenten, trickreichen und torgefährlichen Spielers, der nicht gerade bei Real Madrid spielt, passen neben dem Brasilianer auch noch Paulo Dybala (Juventus Turin), Antoine Griezmann (Atlético Madrid), Ousmane Dembélé (Dortmund), Eden Hazard (Chelsea) und natürlich Kylian Mbappé (AS Monaco), der Überflieger der letzten Saison. Zwar wird keiner von den genannten für weniger als 100 Millionen Euro zu haben sein – man weiss ja jetzt um Barças frischgewonnene monetäre Potenz –, bis auf Cristiano Ronaldo gibt es aber auch keinen Spieler, den sich der 24-fache spanische Meister nicht leisten kann.

Im Idealfall bleibt danach noch etwas Kleingeld übrig, um die restlichen Baustellen im Team zu beheben. Unabhängig von Verratti wünscht sich Trainer Ernesto Valverde etwas mehr physische Präsenz im Mittelfeld, ganz oben auf der Wunschliste steht der Brasilianer Paulinho. Dem Vernehmen nach will der Brasilianer unbedingt nach Barcelona, sein Arbeitgeber Guangzhou Evergrande pocht aber auf die Ausstiegsklausel von 40 Millionen Euro. Das Szenario, wonach alleine aus dem Neymar-Deal Verratti, Paulinho und für 180 Millionen Euro Supertalent Mbappé refinanziert werden können, ist alles andere als unrealistisch.

Der genaue Umfang des Transfers dürfte in den kommenden Tagen publik werden. Neymars Berater Wagner Ribeiro bestätigte gegenüber brasilianischen Medien, dass der Fussballer noch diese Woche in Paris vorgestellt wird. Was jetzt schon klar ist: Die Rekord-Ablösesumme (bisher Paul Pogba, 105 Millionen Euro) wird mindestens verdoppelt.

Neymar wurde diesen Sommer der mit Abstand teuerste Spieler der Fussballgeschichte. Paris St-Germain zahlte für den Brasilianer 222 Millionen Euro. Klicken Sie sich durch die zwölf teuersten Transfers.
Neymar wurde diesen Sommer der mit Abstand teuerste Spieler der Fussballgeschichte. Paris St-Germain zahlte für den Brasilianer 222 Millionen Euro. Klicken Sie sich durch die zwölf teuersten Transfers.
Reuters
Dieser Transfer liegt zeitlich am weitesten zurück: Im Sommer 2001 zieht es Zinédine Zidane (l.) von Juventus Turin zu Real Madrid. Real zahlt 76 Millionen Euro (83 Mio. Franken) – für diese Zeit eine extrem hohe Summe. Als Spieler hatte Zidane Weltklasseformat. Und auch als Trainer der Madrilenen ist der Franzose erfolgreich. Er hat bereits zweimal die Champions League und einmal die Meisterschaft gewonnen.
Dieser Transfer liegt zeitlich am weitesten zurück: Im Sommer 2001 zieht es Zinédine Zidane (l.) von Juventus Turin zu Real Madrid. Real zahlt 76 Millionen Euro (83 Mio. Franken) – für diese Zeit eine extrem hohe Summe. Als Spieler hatte Zidane Weltklasseformat. Und auch als Trainer der Madrilenen ist der Franzose erfolgreich. Er hat bereits zweimal die Champions League und einmal die Meisterschaft gewonnen.
Keystone
Der Brasilianer ist als einziger Spieler doppelt auf dieser Liste zu finden. Diesen Sommer war Paris Saint-Germain bereit, Neymars festgeschriebene Ausstiegsklausel von 222 Millionen Euro (250 Millionen Franken) zu bezahlen. Nach langem Spekulieren ist der Transfer von Barcelona in die französische Hauptstadt perfekt – und Neymar der teuerste Transfer in der Geschichte des Fussballs. Wie lange wird der Rekord halten?
Der Brasilianer ist als einziger Spieler doppelt auf dieser Liste zu finden. Diesen Sommer war Paris Saint-Germain bereit, Neymars festgeschriebene Ausstiegsklausel von 222 Millionen Euro (250 Millionen Franken) zu bezahlen. Nach langem Spekulieren ist der Transfer von Barcelona in die französische Hauptstadt perfekt – und Neymar der teuerste Transfer in der Geschichte des Fussballs. Wie lange wird der Rekord halten?
Keystone
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