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«Wir haben gedacht, wir könnten Fussball spielen»

0:8 – Der Hamburger SV hatte gegen den FC Bayern nicht den Hauch einer Chance. Die Verlierer flüchteten sich nach der Partie in Sarkasmus.

Kleines Erfolgserlebnis für Josip Drmic: Der Schweizer Stürmer steht gegen Ingolstadt in der Startaufstellung. (26. Februar 2017)
Kleines Erfolgserlebnis für Josip Drmic: Der Schweizer Stürmer steht gegen Ingolstadt in der Startaufstellung. (26. Februar 2017)
Lennart Preiss/Getty Images
Der umstrittene Treffer von Lars Stindl (2. v. r.) bringt Gladbach auf den Siegeskurs. Die Fohlen rücken dank dem 2:0-Erfolg in der Tabelle vor.
Der umstrittene Treffer von Lars Stindl (2. v. r.) bringt Gladbach auf den Siegeskurs. Die Fohlen rücken dank dem 2:0-Erfolg in der Tabelle vor.
Lennart Preiss/Getty Images
«Tut mir leid, Sie müssen raus»: Schiedsrichter Sascha Stegemann schickt Eintracht-Stürmer Haris Seferovic in Berlin vorzeitig in die Kabine.
«Tut mir leid, Sie müssen raus»: Schiedsrichter Sascha Stegemann schickt Eintracht-Stürmer Haris Seferovic in Berlin vorzeitig in die Kabine.
Oliver Weiken, Keystone
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Die Bilanz der Hamburger in München wird immer unheimlicher. Die letzten acht Begegnungen auswärts gegen die Bayern hatte die Mannschaft von Johan Djourou zuvor verloren – mit einem Torverhältnis von 3:45. Und nun gingen sie mit 0:8 unter. Eine weitere Blamage.

Dementsprechend nüchtern analysierten die Hamburger danach die Niederlage. «Das schmerzt sehr. Zu keinem Zeitpunkt waren wir ein angemessener Gegner», sagte HSV-Trainer Markus Gisol an der Pressekonferenz. Ausser in der ersten Viertelstunde, als die Gäste mehr Torschüsse (2:0) verzeichneten, konnte man nie mit dem Leader mithalten.

Für Hamburgs Torhüter René Adler war es die 250. Bundesliga-Partie. Es gab aber keinen Grund zu feiern. «Wir haben gefühlt keinen Zweikampf gewonnen in der ersten Halbzeit. In der zweiten haben wir vielleicht zwei gewonnen», analysierte er sarkastisch. Verteidiger Mergim Mavraj fügte hinzu: «Wir haben gedacht, wir könnten Fussball spielen in München.»

Müller trotz Torarmut gelobt

Ganz anders sieht es beim Heimteam aus. Bayern-Trainer Carlo Ancelotti fand nach seinem 1000. Spiel nur anerkennende Wort für seine Mannschaft – besonders für Thomas Müller: «Er war heute ein Schlüsselspieler – der beste Mann auf dem Feld.» Das Lob kam überraschend, weil Müller wieder kein Tor erzielte und weiterhin mit nur einem Saisontreffer dasteht.

Gleich drei Tore steuerte dagegen Robert Lewandowski bei. Für den Polen war das Spiel so besonders, dass er sich den Matchball schnappte, ihn von der Mannschaft unterschreiben liess und ihn nach Hause nahm.

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